Hypnospace Podcast
Die Blockade vor deinem ersten Video (und wie sie verschwindet)
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In dieser Folge
Dein erstes Video aufnehmen: ein Anfang, keine Abschlussprüfung
Du hast etwas zu sagen. Vielleicht möchtest du deine Kunst zeigen, über deine Arbeit sprechen oder endlich eine Idee aufnehmen, die dir schon lange durch den Kopf geht. Und trotzdem passiert vor der Kamera: nichts. Oder du verschiebst den Start auf den Tag, an dem du dich endlich bereit fühlst.
In dieser Folge schaue ich mit dir auf genau diesen Moment. Denn manchmal soll die erste Aufnahme längst mehr leisten als ein Video: Sie soll zeigen, dass du talentiert bist, dass deine Gedanken etwas wert sind und dass sich dein Vorhaben lohnen wird. Ganz schön viel für einen ersten Versuch, oder?
Du darfst üben, ohne gleich zu posten
Bei der ersten Klavierstunde erwartest du vermutlich kein Konzert. Beim Sprechen vor der Kamera darf das genauso sein. Du brauchst für den Anfang keine besondere Kamera und kein fertiges Studio. Ein Handy kann reichen. Vor allem brauchst du die Gelegenheit, überhaupt einmal zu erleben, wie es ist, dich aufzunehmen.
Aufnehmen und Veröffentlichen sind zwei verschiedene Entscheidungen. Dein erster Versuch darf bei dir bleiben. Vielleicht fällt dir beim Anschauen auf, wie schnell du sprichst oder was deine Hände machen. Das ist nicht das Urteil über dein Talent. Es ist etwas Konkretes, mit dem du beim nächsten Versuch weiterarbeiten kannst.
Was mich am Videosmachen wirklich begeistert hat
Ich erzähle dir auch von meinem eigenen Anfang: vom geschlossenen Hypnoseladen in Augsburg, vom regelmäßigen Ausprobieren und davon, dass monatelang erst einmal keine Buchung daraus entstand. Als sich das veränderte, war das natürlich schön. Aber mindestens genauso wichtig war für mich, mich selbst beim Dranbleiben und Erschaffen zu erleben.
Diese Erfahrung lässt sich nicht versprechen. Du musst weder schnell Reichweite aufbauen noch nach drei Aufnahmen begeistert sein. Du kannst aber herausfinden, ob dir dieses Ausdrucksmittel liegt. Auch die Erkenntnis, dass du etwas anderes ausprobieren möchtest, ist eine brauchbare Antwort.
Und wenn andere dein Video komisch finden?
Nicht alle werden verstehen, was du machst. In der Folge spreche ich darüber, wie befreiend ich es erlebt habe, meine Gedanken trotzdem zu teilen. Das heißt nicht, dass du Kritik gut finden oder deine Grenzen übergehen musst. Es geht darum, fremde Reaktionen nicht schon vor der ersten Aufnahme zum Maßstab für deinen Ausdruck zu machen.
Vielleicht ist dein nächster Schritt deshalb ganz unspektakulär: Kamera an, einen Gedanken aussprechen und danach neugierig hinschauen. Nicht, um dich zu beweisen. Sondern um eine eigene Erfahrung zu machen.
Wenn du das Gefühl kennst, vor dem Loslegen erst noch an dir arbeiten zu müssen, hör auch in die Folge Dein Traum braucht keine bessere Version von dir rein.
Worum es in dieser Folge wirklich geht
Du willst Videos machen, aber vor dem ersten Druck auf REC wird plötzlich alles riesig? In dieser Folge geht es um den Druck, mit einer einzigen Aufnahme schon beweisen zu müssen, wer du bist und was du kannst. Ich teile, was sich für mich durchs Ausprobieren verändert hat – und warum dein erstes Video erst einmal nur eine Erfahrung sein darf.
Das nimmst du mit
- Trenne Aufnehmen und Posten: Dein erster Versuch darf privat bleiben, während du das Sprechen vor der Kamera ausprobierst.
- Wähle nach dem Anschauen eine konkrete Sache für die nächste Aufnahme – etwa dein Sprechtempo – statt dein ganzes Talent zu bewerten.
- Prüfe nach einigen Versuchen, ob dir Videos als Ausdrucksform liegen. Aufrufzahlen allein beantworten diese Frage nicht.
Transkript der Folge lesen
Automatisch erzeugte deutsche YouTube-Untertitel. Der Quelltext wurde unverändert übernommen und nur in Absätze mit Zeitmarken gegliedert. Er ist nicht redaktionell geprüft und kann Erkennungsfehler enthalten. Die Zeitmarken beziehen sich auf die YouTube-Fassung.
Quelle: Originalvideo auf Nadjas YouTube-Kanal.
00:00 – Okay, du nimmst dir also seit gefühlt 100 Jahren vor, Videos aufzunehmen. Vielleicht, weil du weißt, ich habe was zu sagen, vielleicht, weil du weißt, du hast super Ideen, vielleicht, weil du eine glasklare Vorstellung davon hast, wie dein Kanal am Ende aussehen soll. Vielleicht geht's dir aber auch, wie es mir noch vor ein paar Jahren ging, du weißt einfach, ja, ich vor der Kamera ist halt so der nächste logische Schritt für meine Arbeit, mein Business, meine Kunst. Irgendwie muss ich das ja alles auf die Bühne bringen, damit andere Menschen mich finden und was bei mir kaufen können.
00:37 – Problem nur, du hast noch nie ein Video gepostet und vielleicht noch nicht mal versucht, wirklich versucht, zu Hause im stillen Kämmerlein Videos aufzunehmen. So, größtes Problem und auch größte Chance an dem Punkt, wo du jetzt bist, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie schnell du von so einem Video Aufschieber zu einem absoluten Video Junkie werden kannst. Ich habe vor ein paar Jahren mit einem sehr unspektakulären und auch nicht besonders guten Video angefangen. Inzwischen hat mein erfolgreichstes Video fast 12.000 Aufrufe und bei mir buchen regelmäßig Menschen mein Hypnose-Coaching.
01:23 – So, und diese Zahlen sind aber nicht das, was für mich am meisten verändert hat, sondern das war was ganz anderes. Und das ist auch schlussendlich das, was dich Videos-süchtig machen kann. Und wie du da hinkommst, möchte ich dir heute in diesem Video verraten. Hey, tu mir bitte den Gefallen und like als allererstes dieses Video und folge diesem Kanal, weil hier wird es auch in Zukunft noch viel mehr um Kreativität, Ausdruck und all diese kleinen Prozesse gehen, die du verstehen musst, wenn du vom Träumen ins Tun kommen und deine Kreativität auf die Bühne bringen möchtest.
02:08 – Weißt du, was ich total spannend finde? Hey, kennst du diese Menschen, die nie Sport gemacht haben, die vielleicht sogar immer eher unsportlich waren und du hast sie eine Weile nicht gesehen und plötzlich triffst du die und die sind jetzt z.B. total auf dem Lauftrip. Ja, die erzählen dir, dass sie demnächst ihren ersten Halbmarathon laufen. Sie sprechen ständig von ihrer Pace, sie haben fünf Paar Turnschuhe und du fragst dich, hey, was ist in nur ein paar Wochen gefühlt mit dir passiert? So und genau das kann mit dir passieren, wenn du was verstehst, was die meisten von uns wissen, ja, aber
02:51 – irgendwie nicht so richtig fühlen. Mir ging es genauso. Weißt du, die Motivationspsychologie, die weiß, dass Begeisterung, Interesse und auch Energie, sich seine Wünsche zu erfüllen, immer erst mit dem Tun kommt. Und wenn du jetzt aber in diesem Aufschiebemodus bist, wo du eben noch nie ein Video aufgenommen hast, dann kannst du nicht so richtig an diesen Zustand andocken und dir auch gar nicht wirklich vorstellen, dass das so schnell gehen kann. Und damit du das ein bisschen besser verstehst, kommen wir jetzt zum wichtigsten Punkt, den du innerlich shiften musst, so um von diesem Aufschieben in den kreativen
03:35 – Rausch zu kommen. Und zwar musst du aufhören, dein erstes Video wie eine Prüfung zu behandeln. Weil wahrscheinlich, wenn du mir jetzt noch zuhörst, nimmst du dir schon sehr vor, sehr lang vor, dieses Video aufzunehmen. Und so ging es mir auch und zwar schon mit verschiedenen kreativen Projekten. Ja, wir neigen immer dazu, wenn wir von etwas träumen und es dann am Ende nicht tun, es so groß zu machen. Weißt du, es bekommt eine gewisse Wichtigkeit, es bekommt ein es bekommt so einen Druck. Allein durch die Vorstellung entsteht Druck, weil irgendwie geht's gar nicht mehr um ein Video, weil eigentlich, du weißt, es
04:22 – ist kein Hexenwerk, ja? Du brauchst keine besondere Kamera, du brauchst kein Mikro, du kannst einfach dein Handy nehmen, auf Aufnahme drücken, dich filmen und das dann hochladen. Auch ich, ich filme hier übrigens immer noch mit einem iPhone. Und so, wir wissen das alles, aber in Wirklichkeit geht's um was ganz anderes. Speziell, wenn wir es lange vor uns herschieben. Unser erstes Video soll plötzlich drüber entscheiden, ob wir auch erfolgreich sind, ob wir wertvoll sind, ob wir überhaupt was zu sagen haben, ob wir überhaupt gut drin sind, vor der Kamera zu sprechen. Und weißt du, ich finde es so super schräg beim
05:09 – Sprechen in Kameras, da fällt mir das so besonders auf. Vielleicht liegt's daran, dass wir dauernd Leute sehen, die scheinbar mühelos in die Kamera sprechen, aber du würdest niemals von dir verlangen, bei deiner ersten Klavierstunde sofort perfekt zu sein, beim ersten Mal in einem Tanzkurs alle Moves zu beherrschen, so. Aber weißt du, warum tust du es dann beim Videos machen? Eben, weil du schon so lange davon träumst und es deswegen gut werden soll. Und wenn du das schon so lange im Kopf aufgeblasen hast und vielleicht auch eine konkrete Vorstellung davon hast, wie das wird, wenn du endlich dein Video
05:48 – aufnimmst, dann kannst du doch nicht einfach mit einem richtig schlechten Video starten, oder? Und ich behaupte, doch genau das kannst du. Genau das kannst du. Hey, und es führt kein Weg dran vorbei, mit einem echt schlechten Video zu starten. Und weißt du, wenn dein erstes Video total schlecht ist, dein zweites oder dein drittes, du musst es ja nicht posten. Aber du brauchst, so und jetzt kommt Punkt zwei, Schiff Nummer zwei, du brauchst einfach die Erfahrung, wie es ist, ein Video aufgenommen zu haben. Und auch das kennst du aus deinem echten Leben. Weißt du, wie Dinge, die groß und
06:33 – bedrohlich scheinen, plötzlich was sind, worauf du Bock hast, wenn du sie nur einmal gemacht hast. Es sagen ja oft so, der erste Schritt ist der schwerste. Und ich glaube, beim Videos machen trifft das total zu. Oder denk mal an dich in einer x-beliebigen Situation. Ich weiß, das Beispiel ist ausgelutscht, fällt mir aber halt gerade ein. So, du traust dich, Achterbahn zu fahren, du traust dich als Kind eine Rutsche zu benutzen. Du stellst es dir ewig krass vor und nach dem ersten Mal merkst du, boah, das hat Spaß gemacht, ich will das wieder und wieder. Weißt du,
07:08 – du brauchst einfach diese Erfahrung, das Video aufgenommen zu haben, damit du weißt, wie es ist und damit du sagen kannst, okay, das mache ich beim nächsten Mal anders. Weil natürlich, wenn du dein erstes schlechtes Video aufnimmst, du wirst dir das angucken und dir dir denken, hä, was mache ich da eigentlich? Wieso sage ich ständig, hä? Warum rede ich so langsam? Warum rede ich so schnell? Ähm, was mache ich da hier eigentlich die ganze Zeit ähm mit meinen Händen? Ja, schau, ich bin auch so ein Fuchtler. [gelächter] Das wird dir alles auffallen. Und das Coole ist, dann hast du aber
07:45 – etwas, mit dem du beim nächsten Mal ein bisschen was besser machen kannst. Und glaub mir, sobald du dieses erste Video geschafft hast, ist das Schwerste erledigt. Du wirst super stolz auf dich sein, dass du das geschafft hast und dann machst du das nächste, das nächste und dann eben wieder das nächste und so weiter. Was du aber vor allem anderen brauchst, um Videosüchtig zu werden, ist das Gefühl, dass dranbleiben sich lohnt. Und das kannst du eben naturgemäß nur, wenn du ein paar Videos aufgenommen hast. Du kannst aber an diesem Punkt, wo du das erfährst, schon nach wenigen
08:25 – Tagen landen. Ähm, bei mir war das so krass. Weißt du, ich hatte einen Hypnoseladen hier in Augsburg und der lief nicht besonders gut. Deswegen habe ich diesen Laden geschlossen. Ich wollte aber unbedingt weitermachen mit der Hypnose und ich habe so gespürt, ja, äh, jetzt muss ich das mit den Videos machen wirklich ernst nehmen. Und mit wirklich ernst nehmen meine ich jetzt einfach nicht ab und zu mal zu posten, sondern wirklich jede Woche rauszufinden, wie das geht, rauszufinden, wie ich mit jedem Video besser werde. Und ich sag dir ganz ehrlich, ja, ich habe all das gespürt, auch dass ich
09:06 – besser werde, ich habe auch diese Motivation gespürt, aber es ist erst einmal monatelang nichts passiert. Bis irgendwann die erste Frau online bei mir gebucht hat. Und ich gemerkt habe, Scheiße, es funktioniert ja wirklich. Menschen interessieren sich für das, was ich hier tue, sie bauen Vertrauen zu mir auf über diese Videos und kaufen dann was bei mir. Und ein paar Wochen später ist es noch mal passiert. Weißt du, und da hat es bei mir angefangen, dass ich wirklich gespürt habe, so sie so dieses hm, dranbleiben lohnt sich. Genauso wie du beim Sport vielleicht erst ein paar
09:48 – Wochen oder Monate brauchst, bis du wirklich siehst, es lohnt sich, es passiert hier was. Weißt du, vielleicht sind es nicht gleich Buchungen, vielleicht sind es nicht Tausende von Aufrufen oder total viele Likes. Weißt du, vielleicht ist es aber ein Kommentar von jemandem, der dir schreibt, hey, genau das habe ich heute gebraucht. Und. Das ist das. Was dich weitermachen lässt, was dich stolz macht und was dir vor allem das Gefühl gibt. Hey, ich bin jemand, der an den Dingen. Dranbleibt. Der wächst. Der. Hier einen Raum aufmacht für mich selbst, in dem ich mich entwickeln kann. Hey, und das ist.
10:33 – Ja, du siehst, ich tue mir schwer, das zu beschreiben. Das ist für mich das aller allerbeste. Gefühl und du wirst es kennen, wenn du bei irgendwas schon mal dran geblieben bist und wenn du bei nichts bisher dran geblieben bist, dann herzlichen Glückwunsch. Klopf dir noch mal auf die Schulter, dann weißt du, Videos machen ist absolut für dich, weil das ist was, wo du das mit dem dranbleiben richtig richtig lernen kannst. Ich glaube, was reflektierte und sensible Menschen dran hindert, Videos süchtig zu werden, auch wenn sie irrsinnig Talent dafür hätten, ist, dass sie irgendwie nicht akzeptieren wollen.
11:06 – Dass jeder Job halt auch eine Schattenseite hat. Weißt du, wenn du Schauspielerin oder Model bist, ja, dann gehört es zu deinem Job dazu, selbst wenn du wunderschön und talentiert bist, dass die Menschen tausendmal bei Castings nein zu dir sagen. Wenn du selbstständig bist, dann musst du Buchhaltung machen, Papierkram, du musst dich selbst versichern, du musst dich mit allen möglichen Steuerkram auseinandersetzen. Von dem du vorher keine Ahnung hattest oder auf den du keinen Bock hattest. Gut. Gehört mit dazu. Und wenn du deine Arbeit, deine Kunst, dein Business vor der Kamera präsentierst, dann gehört es dazu, dass
11:43 – Leute das nicht verstehen, dass Leute es nicht mögen, dass Leute das peinlich oder komisch finden. Und. Ich finde, wir sollten daraus nicht so ein riesiges Problem machen. Ja. Nochmal, es gehört mit dazu. Und weißt du, je mehr du das aufbläst, je mehr du darüber nachdenkst, desto mehr wird es zum Problem. Ich finde inzwischen, es ist eigentlich sogar mehr. Ein kostenloser Bonus. Der on top kommt und dich selbstbewusster macht. Für mich war das so kraftvoll zu spüren, ich teile hier meine Wahrheit, ich spreche über das, was ich am meisten liebe. Ich verkaufe ich hier meine Kreativität.
12:30 – Egal, was andere darüber denken. Egal, ob irgendwelche ehemaligen Kolleginnen das nicht verstehen, ob alte Bekannte den Kopf schütteln und sich denken, boah, was ist jetzt mit der Alten los? Ja, ich habe das als unglaublich befreiend erlebt und du wirst es auch als unglaublich befreiend erleben, wenn du einfach feststellst, ja, okay, jeder Job hat Schattenseiten, aber die Lichtseiten hier beim Sprechen vor der Kamera, die überwiegen. Du kannst von überall aus Kunden gewinnen, du kannst Geld mit dem verdienen, was du am meisten liebst und du kannst dich unabhängig machen vom Urteil anderer Menschen und all das in der Summe wird
13:12 – dazu beitragen, dass du absolut videosüchtig wirst. Was für dich passieren wird, wenn du aufhörst, dein erstes Video wie eine Abschlussprüfung zu behandeln und es einfach aufzunehmen, wenn du dir erlaubst, echte Erfahrungen vor der Kamera zu machen, wenn du dir erlaubst, dranzubleiben und die Schattenseiten einfach zu akzeptieren, wird was richtig krasses für dich passieren. Und zwar wirst du anfangen, wieder auf deiner eigenen Seite zu sein. Dich im Erschaffen zu erleben und dich selbst als den Menschen wahrzunehmen, der wahrhaftig kreativ ist und aus sich heraus etwas erschafft. Und es ist so kraftvoll, hey, ich krieg Gänsehaut, wenn ich darüber spreche,
13:59 – weil ich glaube, das ist unser eigentlicher Naturzustand, in dem wir als Kinder sind, oder? Wir gehen raus, wir entdecken die Welt, wir finden etwas, was uns fasziniert und wir können nicht aufhören, uns damit zu beschäftigen und mit anderen Menschen darüber zu reden. Weißt du, bis uns das verboten wird, bis uns gesagt wird, das ist nicht wichtig, bis uns gesagt wird, damit kann man kein Geld verdienen, bis uns gesagt wird, jetzt pass dich mal an und das ist jetzt hier im Unterricht nicht dran. Videos machen kann dir all das wieder zurückgeben. Und du wirst dich als jemanden erleben,
14:37 – der aus sich selbst heraus erschafft und der sich selbst kontinuierlich inspiriert, ohne irgendwas von außen zu brauchen. Und damit gehst du auch mit einer ganz anderen Linse durch die Welt, weil im Kopf bist du irgendwie so immer bisschen bei deinen Videos und dadurch kann jedes Gespräch dich inspirieren dazu, ein Video draus zu machen. Jeder Gedanke, den du hast, den kannst du weiter verfolgen und dich schon drauf freuen und dir denken, boah, ja, darüber möchte ich unbedingt sprechen, dazu möchte ich ein Video machen. Und das Geilste an der Sache ist, dadurch, dass deine Gedanken nicht nur im Kopf sind, sondern dadurch,
15:18 – dass du sie aussprichst, dadurch, dass sie sich manifestieren auf Kamera, kannst du sie auch selber sehen, kannst dein eigenes Wachstum sehen, kannst Schlüssel ziehen aus deinen eigenen Schlüssen, deine eigene kreative Welt wird größer und bunter und ja, es ist einfach, du siehst, [gelächter] ich bin absolut videosüchtig und ich bin überzeugt davon, dass du es auch werden kannst. Und wenn du endlich dein erstes Video drehst und dir erlaubst, Erfahrungen zu machen, vermutlich viel, viel schneller, als du bis gestern gedacht hast. So, und wenn du jetzt spürst, das klingt alles super und ich weiß, es ist für
16:00 – mich, aber ich glaube nicht, dass ich den ersten Schritt alleine hinkrieg, dann habe ich was für dich. Weil ich weiß aus eigener Erfahrung, der erste Schritt ist der schwerste. Und deswegen habe ich mir was Verrücktes ausgedacht. Schau, als Hypnotiseurin liebe ich das, mit Menschen zu arbeiten und sie von Träumen ins Tun zu bringen. Und jedes Mal, wenn ich den Laptop zu mache nach so einer Hypnose Session, frage ich mich aber natürlich, machen sie es jetzt wirklich? Weißt du, und ganz ganz oft klappt's. Aber ich sag dir was, manchmal klappt's auch nicht. Weil manchmal, da brauchen wir einfach
16:39 – nicht nur eine Hypnose, sondern wir brauchen jemanden, der uns noch so ein bisschen auf gut Deutsch in den Arsch tritt. So, und deswegen habe ich die Freiraus Session entwickelt. Das ist eine ungefähr 90-minütige Hypnose Coaching Session, bei der wir eben nicht danach den Laptop zu machen, sondern die Kamera an. So, und du wirst erleben, wie es sich anfühlt nach der Hypnose, in der wir kreative Blockaden lösen, die bis gestern vielleicht noch da waren und dich am Erschaffen gehindert haben, direkt dein erstes Video aufzunehmen. Und das wird hier kein langes Video, so wie du das jetzt
17:17 – hier von mir siehst. Vielleicht ist am Ende nur ein Short fertig. Unreal. Die ersten fünf, sechs Minuten, die du frei ein sprichst. Aber der Vorteil ist, du hast jemanden dabei, der das alles versteht und zwar bis in die Tiefe und danach vor allem etwas Greifbares, das du aus deiner Session mitnehmen kannst. Der erste Schritt ist gemacht. Du kannst dann weiter daran arbeiten, vielleicht auch mit mir, vielleicht alleine, aber du bist schon mal über diese Hürde gegangen. Und weil dieses Produkt so neu ist, weil ich das noch nie so gemacht habe, gibt's das für die ersten vier
17:53 – Wochen zu einem echt krassen Einführungspreis. Also so günstig hast du noch nie eine Hypnose von mir bekommen. Guck bitte in die Infobox. Hey, und es wird noch besser. Die Idee hatte ich gestern spontan. Ich habe das noch nie gemacht. Wenn du die erste Person bist, die sich bei mir meldet, ja, wenn du mein Pilot sein möchtest für dieses neue Produkt, dann bekommst du die Session geschenkt. Kein Geld, ich verlange keinen Cent von dir. Das Einzige, was ich mir wünsche, ist ein ehrliches Feedback von dir, dass ich nachher auf meine Website packen kann. Hey, wenn das was für dich ist,
18:28 – guck hier auch in die Infobox und du findest ähm ja, mal schauen, wie mache ich denn das? Ja, wahrscheinlich kannst du mir einfach eine WhatsApp schreiben. Ja, schreib mir, ähm ich will diese Session und dann bekommst du sie. Äh sollte sie schon vergeben sein, dann kannst du trotzdem unten auf den Link klicken und alles rausfinden über die Freiraus-Session zum Einführungspreis. Und bitte, bevor du das Video ausmachst, stell dir noch mal vor, für einen kurzen Moment, wie sich das anfühlen könnte, wirklich und wahrhaftig ein Mensch zu werden, der nicht nur vom Videos machen träumt, sondern der Videos macht und der
19:06 – lernt wirklich Spaß daran zu haben. Und wahrscheinlich bekommt dein erstes Video nicht sofort tausende von Aufrufen. Wahrscheinlich bekommt es nur 17 oder wenn du Glück hast, 70 Aufrufe. Who knows, aber du weißt dann immerhin, wie es ist und du weißt auch, ob es dir Spaß macht, so. Und solltest du zwei, drei Videos posten und eben nicht videosüchtig werden, dann ist es auch in erster Linie eine coole Information, mit der du weitermachen kannst. Dann dann kannst du vielleicht das Videos machen für dich abhaken und einen neuen Traum finden. Ich glaub aber und das will ich dir zum
19:42 – Schluss noch unbedingt mitbringen, dass du jemand bist, vor allem, wenn du bis jetzt zuschaust, der absolut videosüchtig wird. Weil du würdest nicht schon so lange davon träumen, wenn es nichts für dich wär. Ja? Also, nimm dein erstes Video auf, mach eine Erfahrung, hey, wenn du möchtest, auch mit mir zusammen, das würde ich mich mega freuen, wenn nicht, gib diesem Video trotzdem einen Like, folge diesem Kanal und komm bald wieder hier vorbei. Mach's gut.
Fragen zu dieser Folge
Warum schiebe ich mein erstes Video immer wieder auf?
Manchmal hängt an der ersten Aufnahme mehr als nur die Aufnahme: Sie soll beweisen, dass du gut genug bist oder dass deine Idee Erfolg haben wird. In der Folge beschreibe ich, wie aus diesem Anspruch Druck entstehen kann. Ein privater erster Versuch kann dir helfen, eigene Erfahrungen zu sammeln, ohne damit schon alles entscheiden zu müssen.
Muss ich mein erstes Video veröffentlichen?
Nein. Du kannst erst einmal nur für dich aufnehmen. So lernst du deine Stimme, dein Tempo und deine Gestik vor der Kamera kennen. Ob und wann du etwas veröffentlichst, entscheidest du getrennt davon. Eine Übungsaufnahme darf eine Übungsaufnahme bleiben.
Was kann ich tun, wenn mir mein erstes Video nicht gefällt?
Schau möglichst konkret hin: Sprichst du schneller, als du möchtest? Kommt dein Gedanke verständlich an? Such dir eine Sache aus, die du beim nächsten Versuch anders machen willst. Aus einer ungewohnten Aufnahme lässt sich nicht ableiten, dass du kein Talent hast. Und du darfst ausprobieren, ob dir diese Form des Ausdrucks überhaupt Freude macht.