Hypnospace Podcast
Selbstzweifel, Ehrgeiz, Perfektionismus – und wie das, was dich lähmt, zum Portal wird
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In dieser Folge
Selbstzweifel und Perfektionismus: Zwischen Ehrgeiz und eigenem Ausdruck
Zum Start der Dämmerstunde spreche ich über drei alte Bekannte: Selbstzweifel, Ehrgeiz und Perfektionismus. Auch dieses freie Podcastformat musste erst an meinem eigenen Zögern vorbei. Ich teile, warum mir ein offener Gedankenfluss liegt und wie schwer es trotzdem sein kann, ihn nach außen zu bringen.
Wir betrachten die Licht- und Schattenseiten dieser inneren Kräfte. Ehrgeiz kann Ausdruck einer Sehnsucht nach Wachstum sein und zugleich in Druck kippen. Perfektionismus muss nicht nur bekämpft, sondern darf genauer verstanden werden. Das Portal im Titel ist ein Bild für einen möglichen neuen Zugang zu dir selbst – keine Zusage, dass jeder Zweifel automatisch Entwicklung oder Heilung bedeutet.
Passend dazu: Warum sich Content für dich wie ein Kampf mit dir selbst anfühlt.
Worum es in dieser Folge wirklich geht
Diese Folge sucht keine schnelle Methode, mit der du widersprüchliche Anteile einfach loswirst. Sie lässt Raum dafür, dass dieselbe Kraft dich antreiben und zugleich erschöpfen kann. Du darfst genauer hinhören: Was wünscht sich dein Ehrgeiz, wovor schützt dich Perfektionismus und welche Zweifel verdienen Aufmerksamkeit? Die Antworten müssen nicht sofort fertig sein, damit dein eigener Ausdruck trotzdem beginnen darf.
Das nimmst du mit
- Erkunde hilfreiche und belastende Seiten deines Ehrgeizes.
- Betrachte Perfektionismus differenzierter als einen bloßen Fehler.
- Lass Ausdruck zu, bevor alle inneren Widersprüche gelöst sind.
Transkript der Folge lesen
Automatisch erzeugte deutsche YouTube-Untertitel. Der Quelltext wurde unverändert übernommen und nur in Absätze mit Zeitmarken gegliedert. Er ist nicht redaktionell geprüft und kann Erkennungsfehler enthalten. Die Zeitmarken beziehen sich auf die YouTube-Fassung.
Quelle: Originalvideo auf Nadjas YouTube-Kanal.
00:00 – wo anfangen vielleicht damit, warum ich heute diesen Podcast für dich aufnehme, warum ich auch schon lange den Wunsch habe, so ein Laber Podcast Format zu machen, wie ich das nenne. Oh Gott, das ist Marketing technisch sicher überhaupt nicht gut, Laber Podcast Format zu sagen. Ich persönlich liebe diese Formate. Ich liebe das Menschen zuzuhören in Longform 60 oder sogar 120 Minuten. Ich glaube mal nicht, dass die erste Folge so lang wird, aber wer weiß, weil ich das mag zu erforschen, was an die Oberfläche kommt während eines Gesprächsflusses. Egal, ob das ein Dialog ist oder ein Stream of Consciousness. Ich liebe das
00:46 – auch, wenn ich meine Meditationen oder Hypnosen gestalte, die ich einfach aus mir fließen lasse und dann gucke, was entspinnt sich. Ich habe gemerkt so diese reguläre neue Content Creation, wobei neu ist das nicht mehr ja in kurzer Form oder auch auf YouTube mit Script, mit Hook, das ist alles, das ist was, was sich für mich nicht natürlich anfühlt. Ja, ich habe mich da coachen lassen. Ich habe auch Erfahrung im Public Speaking. Ich habe die Jahre seit 2021 mehrere hundert Livestreams moderiert für einen Auftraggeber, wo ich das gewohnt war. auf der Bühne zu sprechen, aber auf meinem YouTube-Kanal
01:28 – hat sich das bis gestern für mich ehrlich gesagt nie 100% authentisch angefühlt und darum soll es heute gehen, ja, um authentischen Ausdruck, um Selbstzweifel, um Ehrgeiz, um Angst vor Sichtbarkeit und was uns als Creator das alles beibringen kann oder auch was dir das jetzt schon beibringen kann, wenn du vielleicht wie ich Creator werden möchtest. Ich habe da die letzten zwei Jahre unglaublich viel gelernt. Ich habe keine Ahnung, wo ich genau anfangen soll, aber ich glaube, wir sind schon mittendrin.
02:16 – Willkommen zur Dämmerstunde, dem Raum zwischen ich habe keine Ahnung, was gerade abgeht und ich mache mich dann mal auf den Weg. Hier geht's nicht um fertige Antworten, sondern um ehrliche Fragen. Ich spreche über innere Prozesse, spirituelle Übergänge, Business, Berufung, die menschliche Erfahrung und alles, was man selten laut denkt, aber oft fühlt. Kein Skript, keine Kamera, nur du, ich und die Dämmerung in uns allen. Die Zeit, in der wir nicht mehr tief schlafen, aber auch noch nicht ganz wach sind. Also, warum mache ich diesen Podcast? Einfach, weil ich einen Raum brauche, an dem ich echt sein darf, an dem ich diese
03:01 – Übergangsphasen teilen darf zwischen Erkenntnis und Umsetzung. Ich brauche diesen Raum für das Unfertige, weil ich gemerkt habe, dass ich selbst nicht linear funktioniere. Und das ist spannend, weil die Themen, mit denen ich in mich in meiner Arbeit beschäftige, ja, die sind Heilung, die sind Persönlichkeits Entwicklung. Das ist spirituelles Erwachen. Das ist das Hypnotiseuren natürlich immer das Lösen von Blockaden, die Begegnung mit Schattenanteilen und all das funktioniert überhaupt gar nicht linear. All das funktioniert in Schichten und du gehst dabei tiefer und tiefer und tiefer und hofft habe ich das Gefühl, ich kann das in dem klassischen YouTube Format
03:48 – nicht so präsentieren. Ja, ich bin kein fünf Schritte zum Erfolgszombie oder Guru oder was auch immer. Ich bin in erster Linie ein Mensch, der innere Prozesse schon immer sehr intensiv und sehr sensibel wahrgenommen hat. Und so kann ich diese Prozesse so glaube ich besser beschreiben hier auf meiner Couch, in meiner Jogginghose, ähm ohne dass die Kamera läuft, ohne dass da ein Script ist, ohne dass ich eine Hook bieten muss, ohne dass ich mich darum kümmern muss, wie ich wirke, weil allein dieses Einchecken, wie ich wirke, das wirft mich schon wieder irgendwo in ein
04:34 – Schatten selbst, dass ich später auf Videos erkenne und mir dann denke, Oh no. Ja, und genau das ist hier dieses Wachstum, das bei mir stattfindet, das nichtlinear stattfindet und dass ich glaube ich am besten in diesem Format teilen kann und dass ich auch teilen muss, wenn ich Integrationsmentorin bin. Ja, bei Integration da geht es um dieses Ablösen von Schichten und Schichten und Schichten. Natürlich tue ich das selber. Ich tue das seit Jahren und ich hatte den tiefen Wunsch dich in diese Prozesse tiefer mit hineinzubringen, weil ich glaube, ich gar niemand bin, der so gut ist darin, fertige
05:12 – Ergebnisse in einem Vortragsmodus zu präsentieren, sondern ich denke, ich bin mehr ja Katalysator. Ich bin gut darin, diese inneren Prozesse zu beschreiben. tu das auch für mich selbst schon lange beim Schreiben und ich bin gespannt, was passiert, wenn ich dich da mit hineinnehme. Und so merke ich auch, da ich mich entwickel, die letzten Jahre immer schneller und schneller und immer bewusster und bewusster, fühle ich mich auch manchmal viel zu sprunghaft für diese Businesswelt. Wie gesagt, oft nehme ich Videos auf und dadurch, dass ich dieses Video teile oder eine Hypnose mit dir teile, ist das eine weitere Schicht von Heilung, die
05:58 – bei mir passiert. Ich habe das Thema damit abgeschlossen und so kann es sein, dass ich zwei Tage nach dem Upload ein vollkommen anderer Mensch bin und mich überhaupt gar nicht mehr identifizieren kann mit dem, was ich gesagt habe. Das ist sehr interessant und vielleicht kennst du das selber, wenn du dich entwickelst, wenn du deine eigene Heldenreise als Mensch vielleicht nach einem spirituellen Erwachen sehr sensibel wahrnimmst, sehr bewusst wahrnimmst, erlebst du vielleicht oft auch, dass du deine Meinung häufig änderst. Und das ist spannend, das ist ein Prozess, das ist wieder nicht linear und das ist nichts, was du in fünf Schritte
06:41 – zum Erfolg, fünf Schritte zum Manifestieren in solchen Videos sagen oder ausdrücken kannst, eben weil sich das stetig verändert. Ja, weil es sein kann, ich sage heute etwas und morgen merke ich, oh, es gibt noch eine tiefere Perspektive, es gibt noch eine tiefere Schicht, die ich erforschen kann. Und ich habe auch gemerkt, dadurch, dass ich versucht habe, mich in diese gängigen YouTube Konzepte zu bringen. Ich habe mir z.B. auch ein YouTube Coach ähm mal genommen, der mir geholfen hat, auf den Punkt zu kommen, Thumbnails zu gestalten. Natürlich kenne ich mich aus mit SEO und so weiter und
07:18 – das hat auch alles seinen Platz. Ich bin dankbar über dieses Wissen, aber ich habe gemerkt, wenn ich mich selbst zu sehr zensiere, wenn ich zu sehr versuche auf den Punkt zu kommen, wenn ich mir nicht diese Schleifen erlaube, in denen ich erforsche. Was ist da eigentlich? Da stirbt auch irgendwo meine kreative Energie, wenn ich immer versuche, oh, ich muss jetzt hier auf den Punkt kommen, es muss jetzt schnell sein. Es ja, es funktioniert. Es funktioniert nicht für mich. Ich möchte hier also so eine Art Gegenbewegung erzeugen mit diesem Podcast, wo ich versuche nicht perfekt zu sein,
07:54 – sondern in erster Linie präsent mit dem, was sich gerade zeigt. Und so habe ich in letzter Zeit auch so ein Hin und her erlebt mit meinen jetzt zwei Jahren Content Creation. Und vielleicht kennst du das, wenn du kreativ bist, kreativ arbeitest, auch dein Herzensbusiness aufbaust oder dir das wünscht, dieses diese achterbahn Fahrt zwischen kreativer Ektase und Absturz, weißt du, wenn ich im Prozess bin, bin, wenn ich gerade fließe, wenn gerade etwas Kreatives sich durch mich durch bewegt beim Schreiben, beim Sprechen, beim Filmen,
08:41 – dann fühlt sich das gut an, dann bin ich im Fluss, dann habe ich auch dieses offene Gefühl in meiner Brust, dieses Gefühl, alles ist möglich und alles ist leicht. Und dann ganz oft, wenn das vorbei ist, ich dann irgendwo hochlade, dann kommt bei mir so ein Absturz, dann kommt bei mir dieses, oh Gott, wo hört sich das eigentlich an? Was ist das für ein Bullshit? eben, erstens, weil ich schnell wachse, mich entwickle und zweitens, weil ich das dann, was ich gemacht habe, aus einer anderen Perspektive sehe und zwar aus der menschlichen Perspektive, aus der Perspektive des Egos, des Schattens
09:20 – selbst, aus der Perspektive des Kritikers. Und ich denke, wenn du Creator bist, kennst du das. Ja, natürlich schaust du auf Analytics. Natürlich schaust du, oh Gott, wie lange werden meine Videos durchschnittlich angeschaut? und das trickert in dir diese Anteile. Dementsprechend ist es immer so eine Achterbahnfahrt und dann kannst du es natürlich noch aus der höheren Perspektive sehen. Ja, mir ist bewusst, dass wenn ich in einem kreativen Flow bin, wenn ich etwas mit dir teile, wenn ich eine Meditation aufnehme, wenn ich spreche und damit im Flow bin, da spricht etwas durch mich hindurch, was nicht nur ich bin. Ich
10:03 – hoffe, das klingt jetzt nicht zu, aber ich bin mir sicher, wenn wir im kreativen Prozess sind, dann kanalisieren wir immer irgendwo das Göttliche, dann kanalisieren wir eine tiefere Weisheit durch uns hindurch. Deswegen fühlt sich das auch so gut an. Und später, wenn wir eben in diesem rationalen sind, in diesem, ich schaue auf Klickzahlen, ich gucke, wie das ankommt, ich checke mich selber, sind wir wieder in dieser Perspektive des Kritikers. Und das ist, denke ich, was dieses diese achterbahen Fahrt auslöst zwischen kreative Ektase und diesem kleinen Absturz. Ich erlebe das mittlerweile sehr bewusst und ich
10:48 – benutze das für mich, um zu wachsen. Aber ich denke, es hilft schon mal noch tiefer um eine Schicht abzulegen, auch das mit dir zu teilen und auch mit dir zu teilen, dass das normal ist, wenn du kreierst. Als ich noch in der Phase war, wo ich mir gewünscht habe zu kreieren und jetzt nicht täglich Content produziert habe, nicht jede Woche ein YouTube Video gemacht habe, als ich nur davon geträumt habe, da war ich ständig in diesem inneren Kritiker. Ich ja, dieses innere Kritiker Ich sorgt ja dafür, dass du es erst gar nicht versuchst aus Angst, dass
11:26 – es nicht perfekt ist. Das kennst du vielleicht auch. Also, du siehst, ich habe hier eine Geschichten schon abgelegt und ich habe das Gefühl, auch dadurch, dass ich das präsent mache, auch dadurch, dass ich das teile, löst sich noch eine tiefere Schicht, also auch noch tiefer in diesem Format, als ich das irgendwo vor der Kamera mal kurz fassen kann. Ich habe früher versucht, das zu fixen und zu reparieren, weißt du? Ich habe mir Contentpläne gemacht, ich war in der Selbstoptimierung, ich war im Vergleichen, aber jetzt habe ich so die Erkenntnis, nein, es gibt nichts zu fixen. Es gibt einfach
12:04 – vielleicht eine Ausdrucksform, die diesen inneren Prozessen würdiger ist. Und so möchte ich jetzt damit umgehen. Ja, das nicht bekämpfen, sondern das Einladen, das da sein lassen und damit auch die Zweifel, über die ich jetzt gerne mal tiefer mit dir sprechen möchte. Ich glaube nämlich, dass Selbstzweifel in Wirklichkeit Zeichen sind, dass du auf dem richtigen Weg bist. Und das ist total spannend, weil viele Menschen, die sich auf den Weg des spirituellen Erwachens gemacht haben und dann sagen irgendwann, ja, ich möchte Creator werden, ich möchte das teilen, die haben mit Selbstzweifeln zu tun. Und oft bekommen wir dann den Hinweis in
12:46 – der spirituellen Szene, auch oft in dieser New Age Bewegung, ja, ähm du musst deine Zweifel irgendwie überwinden oder deine Zweifel, die müssen weg oder deine Zweifel sind schlecht, weil in Wirklichkeit, ja, da bist du göttlicher Ausdruck, es gibt nichts zu zweifeln, aber noch mal, du bist nicht ständig in diesem kreativen Flow, du bist nicht ständig im göttlichen Ausdruck, du bist ist da vielleicht, wenn du gerade kreativ bist und wenn du blockiert bist, bist du da gar nichts, sondern du bist nur im Zweifelmodus und wenn du da drin bist, dann bringt dir dieser Ratschlag, ja, besieg doch einfach deine Zweifel nicht
13:25 – weiter. Ich merke das auch oft zu mir kommen auch oft Klienten natürlich, die mit mir arbeiten wollen in Punkto Selbstzweifel, die auch ihre Selbstzweifel irgendwo weghaben wollen. Und das ist das Spannende, was ich als Hypnotiseurin natürlich immer wieder erklären darf. Es geht nicht darum, die Zweifel wegzumachen, sondern es geht darum zu gucken, welche Weisheit liegt in deinen Zweifeln verbunden. Ja, wenn du zweifelst, dann heißt das nicht, du bist falsch, irgendwas stimmt nicht mit dir. Es heißt auch nicht, du bist nicht selbstbewusst genug. Zweifel heißt oft, ich bin an einer Schwelle des Verständnis und ich behaupte sogar
14:08 – Zweifels sind ein Zeichen vom Bewusstsein. Ja, nur wer reflektiert zweifelt überhaupt. Nur wer die Wahrheit sucht stellt sich selbst in Frage und zweifelt. Also Zweifel bedeutet nicht, mit mir ist was falsch, sondern zweifeln bedeutet, ich bin wach genug, um mich nicht blind treiben zu lassen. Und das ist sehr gut. Also würde ich behaupten, Selbstzweifel sind immer ein Zeichen von Bewusstsein, sind ein Zeichen von Reflektionsvermögen und dementsprechend natürlich speziell, wenn du so eine spirituelle Seele bist, die gerade erwacht und denkt Creator zu sein, dann hast du in 99,999% Zweifel. Wenn nicht, ist das denke ich sogar gefährlich. Also kannst du anguck
14:54 – anfangen diesen Zweifel auch mal als etwas wahrzunehmen, was dir einfach zeigt, dass du nicht mehr auf Autopilot bist, was dir zeigt, dass du nicht mehr unbewusst irgendetwas von dir gibt gibst, sondern was dir zeigt, hey, ich möchte ich möchte hier authentisch sein, ich möchte es richtig machen. Und das sind ja eigentlich alles edle Motive, sagen wir mal so. Ja, schau Menschen, die stumpf irgendwas durchziehen, ohne je zu zweifeln, die sind meistens sehr taub für sich selbst, sie sind meistens sehr blind für sich selbst oder sie sind im Überlebensmodus. Ja, Zweifel bedeuten, ich fühle jetzt mehr, ich sehe mehr, ich stelle mehr in
15:35 – Frage, damit ich mehr ich selbst werden kann. Und deswegen tauchen Zweifel lustigerweise auch immer dann ganz heftig auf, kurz bevor du springst. Ist dir das schon mal passiert? Zweifel sind wie so ein letzter Check vor dem Abflug. Ja, willst du wirklich in das Flugzeug steigen oder willst du am Gate zurückbleiben? Und das Nervige ist auch je wichtiger dieser Schritt und auch je richtiger dieser Schritt, den du gehen möchtest, desto lauter wird dein Zweifel. Und warum? Natürlich, weil dein ganzes System merkt, boah, jetzt wird's echt, jetzt geht's um die Wurst und nutzt das gerne mal als kleine
16:17 – Reflexionsaufgabe für dich, wenn du magst. Wann ging es mir schon so? Ja, wann war der Zweifel am krassesten, am lautesten? Und warum hat sich es trotzdem gelohnt? Ja, war das, als du dich emotional schon von dem Partner getrennt hast, von der Partnerin, wo du gemerkt hast, das wird nichts und du hast so so sehr so sehr gezweifelt, bevor du das mitgeteilt hast, bevor du einen Job gekündigt hast, bevor du dir vielleicht wirklich einen Flug gebucht, eine Reise gemacht hast, bevor du irgendwas an deinem Leben verändert hast, bevor du dich dafür entschieden hast zu heiraten, Mutter zu
16:52 – werden, Vater zu werden, whatever, ich bin mir sicher, an diesen wichtigen Punkten, da waren Zweifel da eben. um dir noch mal zu zeigen, was bin ich, was will ich sein, was nicht. Und das ist immer ein Zeichen von Bewusstsein. Das ist die Lichtseite von deinen Zweifeln. Und Zweifel sind auch cool, weil sie falsche Identitäten zerstören. Wenn du deinen Zweifel nicht blind glaubst, sondern sie wirklich durchfühlst, sie nimmst, dann zeigen sie dir, was du eben nicht mehr sein willst und was du wirklich bist. Und deswegen ist in Zweifel nicht das Ende, ja, das ist nichts, was schlimm ist und was
17:34 – zeigt, was du auflösen musst oder was du jetzt zwang transformieren musst, sondern Zweifel sind so wie ein Feuer im Übergang. Ja, du kannst lernen mit ihnen zu tanzen, anstatt sie zu bekämpfen und so werden sie von ganz alleine zu einer Klarheit, die sich halt einfach noch nicht als solche ausgedrückt hat. Und wenn du zweifelst und trotzdem losgehst, ja, so wie ich ja auch zweifle und du und du gehst trotzdem los, dann zeigt sich etwas, was mir auch aufgefallen ist. Also ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, ich war das immer. Und Zweifel und Ehrgeiz, die gehen oft
18:11 – so Hand in Hand und auch Ehrgeiz hat natürlich Licht und Schattenseiten. Meine Mama hat mir mal erzählt, dass sie mich zu diesen U-Untersuchungen, die kleine Kinder haben, mitgenommen hat. Da war ich 2 Jahre alt und ich habe diese ganzen Übungen gemacht, was man immer da machen muss. Ich kann mich selber nicht mehr dran erinnern. Sie hat mir das erzählt, also irgendwo langlaufen, etwas sagen und so weiter. Und der Kinderarzt hat zu meiner Mama gesagt, ja, ähm, die entwickelt sich prima, es ist alles normal, aber ich merke, sie ist total ehrgeizig und das könnte schwierig für sie werden.
18:50 – Dementsprechend glaube ich auch nicht, dass Ehrgeiz so etwas ist, was du im Laufe deines Lebens entwickelst, sondern ich glaube, das ist einfach auch eine ein Feature, dass du mitbringst. Ja, das ist etwas, dass du mitbringst als Mensch, das bei manchen eben stark ausgeprägt ist und bei manchen weniger. Beides hat vor und Nachteile. Es hat Vorteile, sehr ehrgeizig zu sein und es hat auch Nachteile, sehr ehrgeizig zu sein. Es hat Vorteile weniger ehrgeizig zu sein, aber auch Nachteile. Ja. Und was bedeutet Ehrgeiz wirklich? Es bedeutet, du hast eine Sehnsucht nach Wachstum. Ja, du willst wirken, du
19:22 – willst schöpfen, du wirst das Beste aus dir herausholen. Der ehrgeizige Teil, das ist der Teil in dir, der spürt, da geht noch mehr. Ich bin nicht hier, um klein zu bleiben. Das ist der Teil von dir, der dich antreibt, weil er eine Vision hat. Nicht, weil er jemand werden muss, sondern weil er etwas ausdrücken will, das bereits in dir brennt. Ja, und wenn Ehrgeiz auch wahrhaftig aus deinem Körper kommt aus Freude, aus Impuls, dann ist das pure Schöpferkraft. Dann kannst du mit Ehrgeiz richtig viel schaffen. Ja, mein Ehrgeiz hilft mir auch dabei, diszipliniert zu sein. Er hilft mir auch
19:59 – dabei immer besser werden zu wollen, immer mehr machen zu wollen. Mein Ehrgeiz hat mir dazu verholfen, Jobs zu kündigen, die mich nicht erfüllt haben. Und lange Zeit habe ich aber wirklich lange Zeit bis vor kurzem nur die Schattenseiten von meinem Ehrgeiz gesehen, der lend war. Diese dunkle Seite vom Ehrgeiz, die sagt, ich bin erst dann sicher, wenn ich genug gut genug bin. Ich bin erst dann sicher, wenn ich genug erreicht habe im Leben. Ich werde erst dann gesehen, wenn irgendwas, was ich mache, total groß wird, wenn das geil wird, wenn das Beachtung findet. Ich werde mich endlich nicht mehr selbst
20:45 – hassen. Ich werde mich endlich nicht mehr falsch fühlen, klein fühlen, wenn ich was Besonderes will. Und im schlimmsten Fall auch, wenn ich erfolgreich werde, dann werde ich vielleicht auch endlich geliebt. Und wenn der Ehrgeiz da ist in seiner Schatten Ausprägung, ja, wenn der dir der Ehrgeiz unbewusst ist und einfach unbewusst durch dich hindurchwirkt, dein Verhalten steuert, dann wird das so so einem inneren Antreiber, der dich zwar weitermachen lässt, aber nie ankommen lässt. Du wirst vielleicht sogar sichtbar, aber du fühlst dich trotzdem leer. Du schaffst vielleicht viel, aber du hast das Gefühl, dass es nie reicht.
21:26 – Und in einer ganz schlimmen Schattenausprägung ist der Argeiz genauso wie der Zweifel so stark und so unbewusst wird so wenig gefühlt, dass er dafür sorgt, dass du dich vielleicht nicht mehr traust zu träumen, weil du in der Bewegungslosigkeit verharest, weil du Angst hast vor dem kleinsten Schritt und glaub mir, ach, da war ich. Ja. Und jetzt hier noch mal, ich merke auch gerade, wie sich etwas bei mir löst. Ich merke gerade, wie mir so ein bisschen der Schweiß ausbricht, wo ich dir vom Ehrgeiz und den Zweifeln erzähle, eben, weil noch eine tiefere Schicht sich löst, weil ich es jetzt
22:01 – noch bewusster mache. Und nur darum geht es. Es geht nicht drum, den Ehrgeiz wegzumachen. Es geht nicht drum, die Zweifel wegzumachen, sondern es geht darum, sie bewusster und bewusster zu machen, sie anzunehmen. Darum geht's eigentlich, dich zu lieben und zu akzeptieren mit Zweifel, mit Ehrgeiz. Ehrgeiz zeigt auch oft, wo das Nervensystem nicht glaubt, dass Sein genügt. Wenn du nur dann deinen Wert spürst, wenn du etwas tust, zeigst, herausgibst, machst, dann ist Ergeiz kein innerer Kompass, der dich zum Erfolg führt, sondern es ist so ein inneres Corsett, das dich einschmürt.
22:48 – Und ich habe gemerkt, mit meinen Klienten und auch mit mir das einzige, was hilft bei diesen Schattenaspekten von Zweifeln, von Ehrgeiz, von Angst gesehen zu werden, whatever, es ist einfach wahrzunehmen. Es nicht zu bekämpfen, nicht runterzudrücken, nicht weghaben zu wollen, sondern zu entlafen als das, was es wirklich ist. Und vielleicht schaffst du das beim nächsten Mal, wenn du dich erwischt dabei, zu dir zu sagen, okay, ich denke schon wieder, ich bin nur wertvoll, wenn ich abliefer. Okay, das ist ein Klassiker. Ja, kenne ich schon. Mit einer gewissen Gelassenheit und auch zu gucken, Mensch, wo wo fühle ich das
23:32 – im Körper, wenn sich das zeigt? und dann damit präsent zu sein. Das ist so stark und je öfter du das machst, desto leichter kannst du das auch verbalisieren. Und je leichter du das verbalisierst, desto mehr löst sich das. Ja, also auch für mich, das ist jetzt ein weiterer Schritt der Heilung. Das ist eine weitere Schicht, die ich ablege. Und wenn du das machst, ist es so geil, weil dann kannst du Ehrgeiz zurück in Flow transformieren. Ja, du darfst große Visionen haben, aber nicht um erst jemand zu werden, sondern weil du schon jetzt jemand bist, der große Visionen
24:08 – hat und weiß, ich kann diese großen Visionen umsetzen, weil sonst wären sie nicht da. Also Errge ist, das ist ein Feuer. Ja, aber wenn du das Feuer aus Angst anfachst, dann verbrennt dich das, dann macht dich das krank, dann brennt dich das aus. Aber wenn du das fütterst mit deinem mit deinem inneren Licht, mit deiner Präsenz, mit deinem Bewusstsein, mit deinem dich annehmen, dann dann kann dich das wärmen und dann kannst auch andere wärmen. Also, der Unterschied liegt liegt nicht in dem Ziel, sondern immer in dem Zustand, in dem du losgehst. Und ich glaube, so ist das mit den
24:42 – Zweifeln und dem Ehrgeheiz, wenn du das bewusst machst, wenn du das bewusst nimmst und dann losgehst in aller Präsenz, dann dann nur dann löst sich das. Und du siehst schon Ehrgeiz, Zweifel, Angst, Vorsichtbarkeit. Was bedeutet das zu sammeln? Ja, natürlich, da steckt einen Perfektionismus dahinter und in meiner Perspektive war ich der schlimmste Perfektionist. Ich war so sehr Perfektionist, dass ich mich gar nicht mehr getraut habe, kreativ zu sein für Jahre, obwohl ich mir das so gewünscht habe und das hat mich innerlich aufgefressen. Schau auch jetzt Schicht für Schicht löst sich bei mir dieser Perfektionismus und ich kann mit dir über diesen
25:26 – Perfektionismus und diese Schichten auch nur sprechen, weil ich selbst immer noch dadurch gehe. Ich weiß nicht, wie viel Prozent von meinem Perfektionismus ich gelöst habe, aber ein gutes Stück. so viel dass ich darüber sprechen kann. Was ich lange nicht verstanden habe, ist, dass Perfektionismus so ein Schutzanzug ist. Das ist ein System, das du mal gebraucht hast, um dich sicher zu halten, weil eben irgendwas in dir geglaubt hat. Wenn ich es perfekt mache, dann werde ich nicht verlassen. Und wenn ich mich nicht angreifbar mache, dann kann ich nicht beschämt werden. Wenn ich endlich makellos funktioniere, dann hat niemand mehr einen Grund, mich
26:08 – zu verletzen. Also, du hast nicht versagt, wenn dein Perfektionismus immer und immer und wieder immer und immer wiederkommt. selbst wenn du Jahre damit arbeitest, sondern es bedeutet, du hast jahrelang überlebt durch diesen Perfektionismus, weil du keine anderen Möglichkeiten hattest, weil du kein Bewusstsein hattest dafür. Du hast dir diesen Perfektionismus als Schutzanzug zugelegt, weil du verletzt wurdest, weil es dein Nervensystem stark disreguliert hat, nicht angenommen zu worden zu sein, nicht verstanden worden zu sein, nicht gesehen worden zu sein, vielleicht auch mit deiner Kreativität bewertet worden zu sein.
26:55 – Und indem du dir das bewusst machst, liebevoll immer und immer wieder, da schmilzt auch dieser Schutzanzug und ja, auch ich komme wieder zu diesem Bild der Schichten. Ach, ich lege hier Schicht für Schicht frei von diesem von diesem Perfektionismus. Lass uns noch kurz über diese Angst vor Sichtbarkeit sprechen, weil die schwingt mit allem mit. Ja, die ist so ein ein Symptom des Perfektionismus, der Selbstzweifel, des Ehrgeizes. Ja, alles alles hängt ganz eng zusammen, diese ganzen Themen. Mir ist aufgefallen, dass die Angst vor Sichtbarkeit vor allem bei Menschen da
27:42 – ist, die sich eigentlich nach Sichtbarkeit sehnen. Es ist was ganz paradoxes. Und mir kommt jetzt das Bild von mir, wie ich früher aussah. Ich war in der Gothic Szene unterwegs, ich bin an Millennial, aber ich sehe das auch total viel bei allen möglichen Menschen, die irgendwelchen Szenen zugehören. Ja, ob das früher die Emos waren oder auch ob es die Hipster sind, whatever. Ganz oft Menschen, die sich irgendwie krass anziehen, die krass aussehen, sind innerlich total schüchtern und haben so ein ambivalentes Verhältnis zur Sichtbarkeit hier. Die wollen auf der einen Seite gesehen werden, weil gesehen werden
28:25 – heißt, ich werde angenommen, ich bekomme vielleicht Aufmerksamkeit, im besten Fall Wertschätzung, aber auf der anderen Seite will ich das gar nicht wirklich. Ich will nicht, dass man mich so sieht, wie ich wirklich bin. Ich will nicht, dass man mich verletzlich sieht. Deswegen zeige ich diesen Panzer. Deswegen zeige ich diesen Schutzanzug. Deswegen zeige ich dieses krasse Make-up, diese krassen Klamotten. Ja, es ist etwas Ambivalentes dabei. Und auch ich habe das erlebt, als ich jung war, dieses Ambivalente. Ich habe mich immer gesehnt nach Aufmerksamkeit, nach Sichtbarkeit, nach auf der Bühne sein, nach Bewunderung bekommen, eben, weil ich so ehrgeizig war, weil ich etwas aus
29:06 – mir machen wollte und gleichzeitig hat mir das zu Angst gemacht, weil ich wusste, wenn ich aber auf der Bühne bin, wenn ich im Scheinwerferlicht bin, dann bin ich auch verletzlich. Und weil ich natürlich früher sehr unbewusst war und diese ganzen inneren Prozesse nicht so beleuchten, zeigen und durchschreiten und durchfühlen konnte, hat sich das manifestiert in einer Angst gesehen zu werden. Ja, auf der einen Seite diese krasse Verpackung, auf der anderen Seite diese absolute Unfähigkeit, mich wirklich wirklich wirklich echt zu zeigen, ob das in Beziehungen ist, ob das in der Arbeit ist. Ich habe eigentlich immer kontrolliert, wie ich
29:53 – wirke. Ja, das ist eine tiefe Unsicherheit, aus der sich das manifestiert hat. Auch wenn du jetzt spürst, Mensch, wenn ich auf die Bühne gehe, wenn ich meine Kunst teile, wenn ich Creator werde, wenn ich Coach werde, meine Berufung lebe, whatever, dann werde ich beurteilt. Dann werde ich gesehen, dann werde ich vielleicht verletzt, dann macht dir bewusst, ja, genau, deswegen wünscht du dir das irgendwo. Auch hier wieder die Ambivalenz. Schau, wir sehnen uns genau nach dem Weg, der uns die maximale Heilung gibt, die maximale Transformation. Das heißt, je unsicherer du bist, desto mehr wirst du dich hingezogen fühlen auf
30:34 – diese ambivalente Art und Weise gesehen zu werden, eben um das zu heilen. Und mir fällt auf, so viele Creator sind total introvertiert, die sind total schüchtern, die haben früher Erfahrung mit Mobbing gemacht. Ja, und Creator sein ist der beste Weg. Ist doch der krasseste, intensivste Weg, aber es ist der beste Weg, um das zu heilen. Und vielleicht sehnst du dich deswegen nach diesem Weg, damit du diese Heroes Journey gehen kannst, weißt du, damit du dich verwandeln kannst. Ich glaube, ganz wenige Menschen sehnen sich nach diesem Weg. Also vor allem auch noch, wenn es um innere Prozesse geht, wenn es um
31:10 – Coaching geht, wenn es um Heilung geht, wenn sie selbst nicht einmal die Erfahrung dieser tiefen inneren Unsicherheit gemacht haben. Und das löst du auf diesem Weg, Schritt für Schritt. Und trotzdem sage ich nicht, du musst jetzt sofort ein Mikrofon in die Hand nehmen, wenn du noch total drin bist in Selbstzweifel, lebenden Ehrgeiz, Perfektionismus, Angst vor Sichtbarkeit. Aber du kannst jetzt schon gucken, Mensch, was sind die ersten Schritte, die ich gehen kann, um das bewusst zu machen, um das nicht mehr in meinen Schatten zu drücken, sondern um es ans Licht kommen zu lassen, so dass es sich transformieren
31:49 – kann. Ja, so dass mein Zweifel zur Weisheit werden kann. Mein Ehrgeiz zu Tatendrang, meine Angst vor Sichtbarkeit zu Authentizität. Und das ist diese wunderschöne Alchemie von Schatten und Licht, die passiert, wenn du diese Dinge bewusst machst, weißt du, und schon so einem Podcast jetzt bis zum Ende anhören zu gucken, was hat das mit mir zu tun, vielleicht in eine Reflexion zu gehen, vielleicht darüber zu schreiben, vielleicht darüber zu meditieren, das mitzunehmen auf einen Spaziergang. Das alles ist Integrationsarbeit. Das alles ist innere Arbeit und du darfst jetzt mehr Schichten davon ablegen. Und so lernt auch dein Nervensystem
32:35 – langsam, dass du auch unvollkommen sicher bist, dass du dich auch zeigen darfst, bevor du fertig bist, dass du auch wirken kannst und heilen kannst, ohne etwas beweisen zu müssen. Und jede neue Schicht, die fällt, die ist auch kein Rückfall, sondern ein nächster Schritt in die Freiheit. Ja, ganz oft fällt so eine neue Schicht. Es zeigt sich noch mal etwas ganz groß, ja, so wie sie dich sich die Zweifel noch mal zeigen vor dem Durchbruch und das Ego, der Verstand interpretiert das dann, wenn du sehr unbewusst bist als Rückfall, als Gefühl von, oh, ich dachte, ich hätte schon gelöst und jetzt
33:17 – kommt das wieder und ich sollte weiter sein und das ist ein Beweis. für mein Versagen. Das ist ein Beweis dafür, dass ich das nicht tun sollte. Und in Wirklichkeit, in Wirklichkeit ist es aber der Beweis, dass du inzwischen sicher genug bist, um mehr in die Tiefe zu gehen, dass du sicher genug bist, um es jetzt anzuschauen, dass du sicher genug bist, um es zu durchfühlen und zu heilen. Und je mehr du diesen Perfektionismus dann loslässt, je mehr du bereit bist, das anzuschauen, so desto mehr entsteht auch ein echter Raum, ein Raum, den du teilen kannst. Und während ich das sage,
33:56 – merke ich wieder, ja, das ist dieser Raum, in den ich dich hier gerade einlade. Es ist ein sehr intimer Raum. Und weißt du, das ist auch so schön, dass ich das mit dir teilen kann, dass ich diese Seite mit dir teilen kann, die sonst ganz wenig Menschen von mir sehen. Das sind Seiten, die ich hier teile als Creator, die ich mit meiner Partnerin nicht so in der Tiefe teile, die ich mit meinen Freunden nicht so teile, die ich mit meinen Kunden nicht so teile, aber die ich in dem Podcast in diesem langen Format genauso teilen kann.
34:36 – weil ich hier nicht glänzen muss, sondern weil ich hier sein kann mit mir und mit diesen Themen und das ist Heilung auf einer tiefen Ebene. Ich sag's hier noch mal, auch wenn ich schon ganz oft gesagt habe in allen meinen Videos und ich glaube auch in fast jeder Hypnose Session, weißt du, Bewusstsein alleine ist heilsam. Es reicht, diese Dinge immer wieder bewusst zu machen. Und erst machst du es nur für dich selbst bewusst. Erst lernst du dich selbst zu lieben und zu akzeptieren mit diesen ganzen Schattenanteilen. Und später, wenn du tiefer heilen möchtest, teilst du das mit anderen,
35:21 – teilst du das mit jemanden, der dich nicht verurteilt. Deswegen ist auch Mentoring, Coaching, Therapie, all das so kraftvoll, weil du das teilst. So. Und wenn du noch mutiger geworden bist, wenn du noch mehr davon geheilt hast, dann kannst du es mit der Welt teilen, weil du weißt, niemand kann mich verletzen. Ja, niemand kann mich wirklich verletzen, weil niemand mich kennt in meiner vollfänglichen Persönlichkeit. Ja, es sind immer nur Teile und wenn du einen Teil von mir beurteilst, dann nur deshalb, weil es etwas in dir triggert. Und was bedeutet das? weil du selbst diesen Teil hast und
35:57 – das ist dann tiefe Sicherheit und ja natürlich auch, weil ich mir selbst so ein bisschen beweisen und zeigen möchte, dass ich da bin, teile ich das ja in erster Linie, ich mache das für mich und wenn dir das hilft in deiner Bewusstwerdung, dann ist das wunderschön, dann ist das wertvoll, dann freue ich mich riesig. Nimm diese Episode gerne zum Anlass, um dich tiefer zu beschäftigen mit diesen Schattenthemen, ja, mit dem Errgeiz, mit dem Selbstzweifel, mit dem Perfektionismus. Und schau, kann ich das machen, ohne mich zu analysieren, ohne unbedingt verstehen zu wollen, wo das herkommt, was habe ich falsch
36:36 – gemacht, äh was hat das System falsch gemacht? Was haben meine Eltern falsch gemacht? sondern kannst du es diesen Anteilen erlauben, an die Oberfläche zu kommen, wenn du schreibst, wenn du meditierst, wenn du dich vielleicht hinlegst und es dir erlaubst zu weinen, damit zu sein, dir das einfach bewusst zu machen, dich bewusst liebevoll damit zu konfrontieren. Im tiefen Bewusstsein, so wenn das an die Oberfläche kommt und ich das einfach liebevoll halte, dann heilt es sich von ganz alleine. Dabei wünsche ich dir jetzt alles alles Gute und so viel Erfolg. Hey, bitte like diese Episode und lass es mich wissen,
37:15 – wenn dir dieses Longform Podcast Lava Podcast Format gefällt. Ich habe verschiedene Ideen. Ich kann mir auch vorstellen, Gäste einzuladen, mit Menschen zu sprechen, einfach tiefer zu gehen, eben weil Integration, das womit ich mich hier beschäftige, weil Übergänge von ich fühle es und ich setze es, um nicht in fünf Schritte Programmen m getecht werden können und verkörpert werden können, sondern weil das Zeit braucht. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und wünsche dir jetzt noch einen wunderschönen Tag oder Abend. Bis zum nächsten Mal in der Dämmerstunde. Ja. [Musik]
Fragen zu dieser Folge
Soll ich meinen Ehrgeiz loswerden?
Nicht unbedingt. Die Folge fragt, wann er deinem Ausdruck dient und wann er dich unter dauernden Druck setzt.
Sind Selbstzweifel immer ein Zeichen für Entwicklung?
Nein. Sie können unterschiedliche Ursachen haben. Hier geht es darum, sie genauer wahrzunehmen statt pauschal zu bewerten.
Was ist die Dämmerstunde?
Nadjas Gesprächsformat über innere Prozesse und Übergänge. Diese erste Folge eröffnet es mit persönlichen Erfahrungen zu Ehrgeiz und Selbstzweifeln.