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#69 Das Leben genießen | Hypnose, wenn du selbst in deiner Freizeit nicht abschalten kannst

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In dieser Folge

Diese Tiefenhypnose richtet sich an Menschen, deren Kopf selbst in der Freizeit weiterarbeitet. Sie unterstützt dein Nervensystem dabei, den inneren Arbeitsmodus zu verlassen und wieder mehr Ruhe, Präsenz, Genuss und Lebensfreude zuzulassen.

Worum es in dieser Folge wirklich geht

Du kannst äußerlich frei haben und innerlich trotzdem im Dienst bleiben. Ein Teil plant weiter, prüft Möglichkeiten oder hält Verantwortung fest, weil Loslassen sich ungewohnt anfühlt. Diese Hypnose lädt genau diesen Teil nicht zum Verschwinden ein, sondern zur Pause. Du darfst erleben, dass Präsenz, Genuss und Nichtstun keine Nachlässigkeit sind – und dass das Leben auch ohne ständige Vorbereitung stattfinden darf.

Das nimmst du mit

  • Warum Verantwortung im Nervensystem auch während der Freizeit weiterlaufen kann
  • Genuss und Nichtstun als sichere Erfahrung statt als verlorene Zeit
  • Eine hypnotische Pause, in der du nicht vorausdenken oder etwas erreichen musst
Transkript der Folge lesen

Automatisch erzeugte deutsche YouTube-Untertitel. Der Quelltext wurde unverändert übernommen und nur in Absätze mit Zeitmarken gegliedert. Er ist nicht redaktionell geprüft und kann Erkennungsfehler enthalten. Die Zeitmarken beziehen sich auf die YouTube-Fassung.

Quelle: Originalvideo auf Nadjas YouTube-Kanal.

00:07 – Diese tiefen Hypnose ist für dich, [musik] wenn du dir in deinem Leben bereits viel erschaffen hast und trotzdem nur selten das Gefühl hast, wirklich angekommen zu sein. [musik] Vielleicht sitzt du abends auf der Couch nach getaner Arbeit, aber ein Teil von dir plant trotzdem weiter am nächsten Projekt herum. Vielleicht gehst [musik] du spazieren in dem Bedürfnis, dir wirklich gut zu tun, aber statt es zu genießen, denkst du irgendwie an morgen und das, was du alles noch erledigen musst, das, was du noch absichern musst und so weiter. Vielleicht verbringst du auch Zeit mit Menschen, die du liebst und merkst, dass

00:44 – du gar nicht wirklich da bist und dein Kopf ständig weiter arbeitet an deinen Zielen und Träumen. [musik] Und vielleicht spürst du auch, ich mache das nicht, weil gerade besonders viel los ist oder weil gerade eine stressige Zeit ist, sondern [musik] weil ich mich irgendwie daran gewöhnt habe, immer vorauszudenken, immer zu planen, immer alles im Blick behalten zu müssen. Vor kurzem habe ich mit einem Unternehmer gearbeitet, für den ich diese Hypnose ursprünglich kreiert habe. Er hatte sich [musik] über viele Jahrzehnte hinweg Sicherheit, Freiheit und Erfolg aufgebaut und trotzdem war da immer noch ständig dieses Gefühl in ihm,

01:24 – etwas [musik] tun zu müssen, etwas verbessern zu müssen, noch einen Schritt weiterdenken zu müssen, selbst dann, [musik] wenn gerade eigentlich alles richtig gut lief. Und vielleicht kennst du genau das, dass du innerlich immer beim nächsten Ziel bist, bevor du überhaupt das letzte Ziel genießen kannst, dass du erreicht hast. Und vielleicht geht's dir so, wie ganz vielen Menschen. [musik] Vielleicht hat dein Nervensystem einfach noch nicht gelernt, dass heute nicht mehr früher ist, dass du heute [musik] nicht mehr kämpfen musst, weil längst ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat. Genau da setzen wir heute an. In dieser Session wirst du einem Anteil begegnen,

02:09 – der so lange für dich geplant, organisiert und Verantwortung getragen hat. Wir werden ihm nichts wegnehmen. [räuspern] Er bekommt einfach nur einen neuen Platz in deinem System. Einen Platz, an dem seine Erfahrung wertvoll bleibt, ohne dass er ständig alles im Blick behalten und kontrollieren muss, weil das ist ganz schön anstrengend. Diese Hypnose ist aus einer sehr individuellen Begleitung heraus entstanden. Es kann deshalb sein, dass nicht jede einzelne Metapher, jede Suggestion, jeder Satz exakt zu dir und deiner Lebenssituation [musik] passt und das macht aber gar nichts. Dein Unterbewusstsein filtert ohnehin nur das heraus, was für dich [musik] gerade

02:49 – hilfreich ist und was dich heute weiterbringt. Manchmal genügt ein einziger Satz, ein einziges Bild, ein einziger Moment, an dem innerlich [musik] etwas an seinen Platz fallen kann. Und vielleicht wartet [musik] hinter dieser Hypnose auf dich mehr als Entspannung. Vielleicht schmeckt der Kaffee morgens wieder ein bisschen [musik] besser. Vielleicht wird ein Spaziergang wieder einfach nur ein Spaziergang. [musik] Vielleicht entsteht mehr Genuss, mehr Lebendigkeit, mehr Romantik, mehr Staunen. Und das nicht, weil du noch mehr erreichst oder dir noch mehr erarbeitest, sondern weil du innerlich beginnst, das [musik] zu erleben und zu genießen, was längst da ist. Und genau dazu lade ich dich

03:34 – [musik] heute ein. Also, mach es dir jetzt bequem im Sitzen oder auch im Liegen, schalte das [musik] Handy in den Nicht-Stören-Modus und dann lass uns gemeinsam [musik] reisen. Wenn du bereit bist, tief [musik] in Trance zu gehen, dann nimm jetzt einen tiefen Atemzug durch die Nase ein. Halte die Luft [musik] kurz an. Und mit dem Ausatmen langsam schließe deine Augen. Und nimm dir einen Moment Zeit, um hier anzukommen.

04:23 – Mache es dir noch etwas bequemer auf [musik] deinem Platz und finde heraus, wo deine Hände heute zur Ruhe kommen wollen. Vielleicht neben, vielleicht auf dem Körper. Für dich gibt es jetzt nichts zu tun und du darfst einfach [musik] entspannen, während ich dich allmählich in die Tiefe führe. Und vielleicht kannst du diesen Gedanken jetzt einmal ganz bewusst genießen [musik] und in dir wirken lassen. Die Vorstellung, dass jetzt [musik] keiner etwas von dir will.

05:10 – Dass du absolut nichts leisten musst. Dass du für die Dauer dieser Hypnose nirgendwohin musst. Nichts erreichen, nichts lösen, nichts kontrollieren musst. Möglicherweise bemerkst du bereits [musik] jetzt, dass allein diese Vorstellung etwas in dir [musik] entspannt. Vielleicht nur ein klein wenig. Und dann ein klein wenig mehr. Die einfachste [musik] Art, tiefen Trance zu gehen, ist es einfach zu beobachten, was ist.

06:00 – Du hörst meine [musik] Stimme. Du hörst die Musik. Du spürst den Körper ruhen auf der Fläche unter [musik] dir. Du fühlst deinen Atem. Ganz genauso, wie er jetzt ist. [musik] Ich weiß, oft versuchen wir den Atem zu kontrollieren, sobald wir ihm mit dem Fokus folgen, aber heute lässt du [musik] ihn einfach genauso durch den [singen] Körper fließen, wie er jetzt ist. Und nimmst [musik] ganz fein wahr, ob du heute eher flach atmest oder tief.

06:48 – Ob du eher regelmäßig [musik] atmest oder eher unregelmäßig. Ob du länger einatmest oder länger aus. Beim Fühlen und Beobachten gibt es [musik] kein richtig und kein falsch. Wunderbar. Dann lass deinen [musik] Blick hinter den geschlossenen Lidern nun noch etwas

07:33 – weicher werden. [musik] Wenn du einmal beobachtest, ob du gerade eher in die Brust atmest oder eher in den Bauch. [musik] Spürst du den Atem [musik] eher in der oberen oder eher in der unteren Hälfte [musik] deines Torsos? Und auch hier versuchst du vorerst [musik] alles so zu lassen, wie es jetzt ist, ohne irgendetwas zu [musik] beeinflussen. Sehr gut und während du weiter den Atem

08:19 – fühlst und beobachtest, lässt du innerlich [musik] noch ein klein wenig mehr los. Und dann vielleicht noch ein wenig mehr. Vielleicht bemerkst du, [musik] dass du automatisch angefangen hast, tiefer zu atmen. Und das ist wunderschön, denn je tiefer du atmest, desto tiefer kannst du entspannen und desto tiefer du entspannst, desto tiefer atmest du. Und vielleicht bemerkst du jetzt bereits, wie angenehm es sein kann, für einen Moment nichts verbessern zu

09:06 – müssen, nichts herausfinden zu müssen, sondern einfach hier zu sein, [musik] dich von der Tiefe des Atems und meiner Stimme tiefer [musik] in deine eigene Tiefe führen zu lassen. Dann nimm auch einmal die Fläche wahr, [musik] die den Körper jetzt trägt. Sofa, Bett oder Stuhl, [musik] Boden unter dem Körper. Und dann die Teile des Körpers, die Kontakt haben mit dieser stabilen Fläche unter dir. Po, Oberschenkel.

09:53 – Vielleicht auch Unterschenkel, Füße, Rücken. Schultern, Nacken. Und dann ruhe einmal mit dem Fokus gleichzeitig aus in diesen Teilen des [musik] Körpers, die auf der Stabilität der Fläche unter dir ruhen. Während du weiter [musik] den Atem fühlst. Und die Tiefe, in die du getragen wirst. Ganz aufmerksam. Und vermutlich spürst du bereits jetzt, [musik] dass du allein durch dieses Beobachten und Fühlen [musik] ein klein wenig mehr in Trance gegangen bist.

10:39 – Dass du ein klein wenig ruhiger bist. Ein klein [musik] wenig besser verbunden mit dem Körper. Mit dir selbst [musik] und vielleicht fühlst du dich auch ein wenig verträumt. Dann nimm auch einmal die Oberfläche deiner Haut wahr. Spür die sanfte Berührung deiner [musik] Kleidung auf der Haut. Spür die Stellen des Körpers, die von Stoff [musik] bedeckt sind. Und ruhe für einen kleinen Moment mit dem Fokus aus in diesen wohlig warmen kleinen [musik] Zwischenräumen

11:26 – zwischen Stoff und Haut. Und dann nimm auch die Stellen des Körpers wahr, die Kontakt haben mit der Luft. Vielleicht ist die Luft an manchen Stellen etwas wärmer und an manchen etwas kühler. Und für einen Moment fühlst du einfach diese sanfte Berührung deiner Haut mit dem Raum, der dich umgibt.

12:18 – Als Nächstes lenke deinen Fokus einmal ganz sanft zu deinen Ohren und beginne damit ganz aufmerksam zu lauschen. Nimm den Klang meiner Stimme und den Klang der Musik wahr und alles andere darf heute vollkommen unwichtig werden. Geräusche im Raum dürfen da sein. Gedanken im Kopf dürfen da sein. Gefühle im Körper dürfen da sein. Du musst nichts damit tun. Du darfst einfach lauschen

13:04 – und beobachten und fühlen. Unwahrscheinlich bemerkst du bereits jetzt, [musik] wie dein Verstand beginnt, sich zwischen meinen Worten auszuruhen. Vielleicht verfolgt er nicht jedes Wort ganz aufmerksam. Vielleicht beginnt er auch [musik] bereits jetzt ein wenig zu träumen und beides wäre wunderbar. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass bereits in sehr leichten Trancen sehr tiefe Veränderungsprozesse möglich sind. Dein Nervensystem ist hoch intelligent und weiß genau, welche Trance-Tiefe heute an diesem Tag, zu dieser Stunde

13:51 – besonders hilfreich und wirksam für dich ist. Vielleicht gehst du heute sehr tief. Vielleicht tiefer als je zuvor. Fast so tief wie im Schlaf. Sodass du nicht mehr jedes meiner Worte bewusst wahrnimmst. Und das wäre wundervoll. Vielleicht hörst du aber auch jedes einzelne Wort. Und auch das wäre wundervoll. Für tiefe Veränderungsprozesse in deinem Nervensystem ist es nicht nötig, dass der Verstand aktiv mitarbeitet. Du darfst dich einfach ausruhen und genießen.

14:39 – Ganz genauso. Dann stelle dir einmal vor, wie es wohl wäre, wenn es jetzt später Nachmittag wäre. Ein wunderschöner Nachmittag im späten Sommer oder im Herbst. [musik] Die Sonne steht bereits etwas tiefer und die Welt draußen wirkt ein wenig langsamer als sonst. Ein wenig ruhiger, ein wenig weiter. Ganz so, als hätte niemand auf der Welt [musik] es eilig.

15:25 – Und während du hier ganz entspannt ruhst, bemerkst du, dass vor deinem inneren [musik] Auge langsam ein Auto auftaucht. Du musst es nicht bewusst erschaffen. Vielleicht ist es sofort da. Vielleicht entsteht es Stück für Stück. Vielleicht überrascht es [musik] dich sogar ein bisschen. Nimm dir Zeit und schau dir dieses Auto an. Welche [musik] Farbe hat es? Wie sieht es aus? Ist es neu oder vielleicht [musik] schon viele Jahre unterwegs gewesen? Ist es elegant oder schick?

16:13 – Sieht es aus [musik] wie ein Auto, das du kennst aus dem echten Leben? Oder mehr so wie aus einem Science-Fiction-Film? Vielleicht fallen dir Details auf. Vielleicht auch nicht. Alles ist [musik] vollkommen in Ordnung. Und während du dieses Auto betrachtest, das von ganz alleine hinter deinem inneren Auge entsteht, spürst du, wie angenehm es sein kann, einfach neugierig zu sein. Nichts wissen zu müssen, nichts entscheiden [musik] zu müssen, sondern einfach mal wahrzunehmen, was auftauchen möchte. [musik] Sehr gut. Dann bewege dich jetzt auf dieses

16:58 – Fahrzeug zu und öffne die Tür. Nimm Platz auf dem [musik] Beifahrersitz. Und nimm einmal wahr, wie sich dieser Sitz anfühlt. Die Temperatur, der Geruch im Innenraum. Vielleicht tauchen auch die Armaturen vor deinem inneren Auge auf. Vielleicht nimmst du [musik] die Tür neben dir wahr und den Blick aus dem Fenster. Und vielleicht [musik] bemerkst du, dass sich dieser Platz erstaunlich angenehm anfühlt. Vielleicht kannst du dich [musik] jetzt noch ein wenig mehr zurücklehnen, innerlich. [musik]

17:43 – Einfach aus dem Fenster schauen, in den Nachmittag hinein. Und für einen Moment genießen, [musik] dass du gerade nirgendwo hin musst. Nichts organisieren, [musik] nichts kontrollieren. Nichts verwalten musst. Einfach hier sitzen [musik] darfst. Hinausschauen darfst. Dabei zuschauen darfst, wie die Landschaft [musik] langsam an dir vorbeizieht. Meter für Meter. Kurve für Kurve, ganz genauso. [musik] [musik] Vielleicht ziehen die Bäume an dir

18:29 – vorbei. Vielleicht Häuser deiner Stadt oder einer [musik] anderen Stadt. Vielleicht siehst du die Berge [musik] in der Ferne. Oder das Meer. Und während du dort sitzt und [musik] aus dem Fenster schaust, frage ich mich, ob du inzwischen schon [musik] bemerkt hast, wer dieses Auto eigentlich fährt. Während du dort sitzt [musik] und einfach hinausschaust und beobachtest, wie die Landschaft an dir vorüberzieht.

19:16 – Vielleicht hast du bisher gar nicht drauf geachtet, weil es gar nicht wichtig war, [musik] weil es sich so selbstverständlich angefühlt hat, dass jemand anderes [musik] dort vorne sitzt, die Hände sicher am Lenkrad, den Blick aufmerksam [musik] und konzentriert auf die Straße gerichtet. Und vielleicht [musik] magst du jetzt einmal einen genaueren Blick auf ihn werfen. Vielleicht fällt dir auf, dass dieser Fahrer nicht erst seit [musik] gestern unterwegs ist, sondern dass er aussieht wie jemand, der viel erlebt hat, viel erreicht hat, viel aufgebaut.

20:02 – Ein Mensch, der viele [musik] Entscheidungen getroffen hat, der Verantwortung getragen hat, vielleicht über viele Jahre hinweg, vielleicht sogar [musik] über Jahrzehnte. Und während du den Fahrer neben dir betrachtest, [musik] kann es sein, dass dir noch etwas auffällt. Vielleicht die Art, wie er sitzt, die Art, wie er das Lenkrad [musik] hält, die Art, wie er die Straße beobachtet. Vielleicht sieht [musik] er aus wie jemand, der seine Arbeit immer sehr ernst genommen hat, wie jemand, [musik] der immer sein Bestes getan hat, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

20:48 – [musik] Wie jemand, der immer bestens dafür gesorgt hat, dass ihr beide heile ankommen [musik] konntet. Und vielleicht bemerkst [musik] du, dass jetzt tief in dir von ganz alleine etwas entsteht, so etwas Respekt [musik] oder Wertschätzung, Achtung oder Dankbarkeit. Weil dieser Mensch, [musik] der da am Steuer sitzt, tatsächlich einen ziemlich guten Job gemacht hat. Vielleicht sogar einen außergewöhnlich guten Job. Vielleicht hat er euch beide durch [musik] schwierige Zeiten gebracht, durch Unsicherheiten,

21:36 – Herausforderungen, durch Momente, in denen es sehr wichtig [musik] war, ganz aufmerksam zu bleiben und alles genauestens [musik] im Blick zu behalten. Und vielleicht erkennst du, dass vieles von dem, was heute da ist, was du besitzt oder woran du dich erfreuen [musik] kannst, genau deshalb da ist, weil er so lange am Steuer gesessen hat. Nimm dir [musik] kurz Zeit und schau ihn dir einfach an oder fühle, was es mit dir macht.

22:22 – Und während du den Fahrer so betrachtest, fällt dir vielleicht [musik] noch etwas auf. Etwas, das du vorher nicht gesehen hast. Vielleicht wirkt er müde. Nicht erschöpft im negativen [musik] Sinn, sondern eher wie jemand, der einfach sehr lange gearbeitet hat. Wie jemand, der [musik] sehr lange alleine viel Verantwortung getragen hat. Wie jemand, der sich schon lange keine [musik] richtig gute Auszeit mehr erlaubt hat. Und vielleicht bemerkst du, dass er das Lenkrad immer noch ein wenig zu verkrampft festhält,

23:09 – obwohl die Straße längst ruhig geworden ist und schnurgerade. Und vielleicht fragst du dich, ob er überhaupt bemerkt hat, dass ein anderer Abschnitt eurer Reise längst [musik] begonnen hat. Und während du dort sitzt und den Fahrer betrachtest und die Straße, fällt dir etwas auf. Ein wunderschöner Aussichtspunkt am Straßenrand. Der Blick ins Tal, in die Berge oder raus aufs Meer. Ein Ort, der leise deinen Namen ruft und dich dazu einlädt, für einen Moment langsamer zu werden.

23:57 – Und vielleicht spürst du den Impuls, den Fahrer darauf aufmerksam zu machen. Vielleicht deutest [musik] du nach vorne, sagst was, vielleicht reicht aber auch ein einziger Blick. Und sofort bemerkst du, dass er dich versteht, dass er den Blinker setzt, dass er langsamer wird. Ganz so, als hätte er auch Lust, für einen Moment anzuhalten. Das Auto rollt auf den kleinen Parkplatz und kommt sanft zum Stehen. Für einen Moment geschieht gar nichts und ihr schaut euch einfach an. Dann öffnest du die Tür, steigst [musik] aus und bemerkst, wie gut die Luft tut.

24:44 – Vielleicht gehst du ein paar Schritte, merkst, [musik] dass der Fahrer dir ganz selbstverständlich folgt. Gemeinsam geht ihr hinüber zum Geländer und blickt hinaus. Und während ihr dort steht, erkennst du vielleicht, dass ihr nicht einfach nur in eine Landschaft blickt. Vielleicht siehst [musik] du dort unten etwas ganz anderes. Vielleicht erkennst du Stationen deines Lebens oder fühlst einfach, dass sie da sind. Vielleicht ziehen sie an dir vorbei wie Geistesblitze.

25:31 – Vielleicht spürst du sie mehr in deinem Körper als Erinnerungen, die man fühlen kann. All die Dinge, die dir bisher gelungen sind. Alle [musik] Entscheidungen, die richtig waren oder sich im Nachhinein als richtig herausgestellt haben. Meilensteine in deinem Leben.

26:25 – All das Materielle, an dem du dich heute erfreuen kannst. Menschen, die wichtig waren. Kleine und große Erfolge, die längst selbstverständlich geworden sind, obwohl sie früher mal alles andere als selbstverständlich für dich waren. Und vielleicht wird dir bewusst, wie viel bereits entstanden [musik] ist in deinem Leben.

27:11 – Wie viel [musik] du aufgebaut hast. Wie viel du [musik] erlebt hast. Wie viele Herausforderungen [musik] und Hindernisse bereits hinter dir liegen. [musik] Vielleicht siehst du sogar Dinge, die dir früher einmal unmöglich erschienen und die heute [musik] ganz normal für dich sind. Vielleicht Dinge, von denen manche Menschen [musik] nur träumen können.

28:00 – Nimm dir etwas Zeit und fühle und schau. Vielleicht zeigt [musik] sich dort auch die Zukunft. Nicht als Plan oder Aufgabe, Ziel oder Vision, sondern mehr so wie Möglichkeiten und Perspektiven. [musik] Ein Leben, [musik] das vielleicht ein wenig leichter geworden ist.

28:46 – Ein Leben, [musik] in dem du dich vielleicht ein wenig freier fühlst. Vielleicht [musik] sind da mehr freie Nachmittage. Vielleicht [musik] mehr kleine und große Abenteuer. Mehr Zeit für Menschen, die du liebst. Mehr Zeit für [musik] Dinge, die dir Freude machen. [musik] Mehr Genuss.

29:32 – Mehr Lebendigkeit. Bessere Ergebnisse [musik] und mehr Erfolg mit weniger Aufwand und Mühe. Mehr [musik] Geld mit weniger Arbeit. Möglicherweise sogar neue Projekte, die einfach nur aus Freude und Lust entstehen wollen, ohne dass sie einen tieferen Sinn haben. Oder vielleicht auch Dinge, die du heute noch gar nicht so klar benennen [musik] oder sehen, aber schon irgendwo tief in

30:18 – dir fühlen kannst. Und während ihr beide dort steht und hinausblickt, kann es [musik] sein, dass dir noch etwas auffällt. Vielleicht wirkt dieser Mensch neben dir zum ersten Mal [musik] ein wenig entspannter. Fast so, als würde er die Aussicht genauso sehr genießen wie du. Vielleicht hat er die Hände in den Hosentaschen vergraben, das Sakko ausgezogen, die Krawatte gelockert oder sich sogar auf den Boden gesetzt. Vielleicht steht er einfach da, ganz lässig,

31:03 – die Schultern locker und schaut dich an. Und möglicherweise wird dir bewusst, dass er [musik] sehr auf diesen Moment gewartet hat. Dass er sehr lange [musik] Verantwortung getragen hat, sehr lange darauf geachtet hat, dass immer alles funktioniert. Und vielleicht wird das Gefühl von Wertschätzung noch tiefer, weil ihr beide wisst, dass vieles [musik] von dem, was da unten im Tal zu sehen ist, genau sein Verdienst ist. Und du lächelst ihm zu. Oder gibst ihm einen Handschlag.

31:49 – Und während ihr dort steht miteinander, [musik] kommt plötzlich ein etwas ungewöhnlicher Gedanke. Die Vorstellung, dass dieser [musik] Mensch eigentlich längst eine Beförderung verdient hätte. Vielleicht sogar eine richtig gute. Eine mit deutlich [musik] weniger Arbeitsstunden, weniger Stress, mehr Freizeit und vermutlich deutlich besserer Bezahlung. Und während dieser Gedanke entsteht, müsst [musik] ihr vielleicht beide ein klein wenig schmunzeln. Denn wenn du ganz [musik] ehrlich bist, hat dieser Mensch wahrscheinlich viel zu lange einen Job gemacht, für den er inzwischen überqualifiziert [musik] ist. Und vielleicht bemerkst du sogar, dass er darüber selbst ein bisschen lachen muss.

32:40 – Du gehst wieder ein Stück zum Auto, öffnest das Handschuhfach und tatsächlich [musik] darin wartet schon eine gekühlte Flasche Champagner. [musik] Ganz so, als hätte etwas in dir schon lange gewusst, dass dieser Moment irgendwann kommen würde. Du findest sogar zwei [musik] Gläser und ihr stoßt miteinander an. Auf alles, was war. Auf alles, [musik] was gelungen ist. Auf all die Kilometer, all die Entscheidungen, auf all die Dinge, die ihr gemeinsam aufgebaut habt. Und während ihr dort steht und das Prickeln auf der Zunge und im Bauch spürt, wird immer klarer,

33:26 – dass heute niemand etwas verliert. Im Gegenteil. [musik] Heute bekommt endlich jeder den Platz, der ihm eigentlich schon lange zusteht. Und vielleicht schaut der Mensch neben dir [musik] noch einmal ins Tal, lächelt und sagt [musik] etwas, das sich überraschend gut anfühlt. Vielleicht sowas wie: "Weißt du, ich glaube, du kannst das längst selbst. Oder ich bleibe natürlich immer in der Nähe. Du musst nur fragen, wenn du was brauchst, aber ich glaube, es wird [musik] Zeit, dass du die nächste Etappe selbst fährst."

34:11 – Und nachdem ihr beide noch einen Moment dort gestanden [musik] habt und vielleicht noch ein Weilchen auf eure eigene Art und Weise gefeiert, entsteht irgendwann ganz natürlich der Impuls, zurückzugehen ins Auto und weiterzufahren. Und vielleicht bemerkst du in dir, dass sich etwas verändert hat. Innerlich nicht spektakulär, nicht dramatisch, sondern mehr so wie das Gefühl, wie wenn man nach einem langen dunklen Winter zum ersten Mal bemerkt, dass die Luft ein klein wenig nach Frühling riecht,

34:58 – dass irgendwas leichter geworden ist, ein klein wenig weiter oder ein klein wenig leiser. Du gehst zurück zum Wagen, öffnest die Fahrertür und nimmst noch einmal wahr, wie sich dieser neue [musik] Sitz anfühlt. Die Hände am Lenkrad, die Füße auf den Pedalen, der Blick durch die Windschutzscheibe. [musik] Und vielleicht fällt dir auf, wie vertraut sich das alles anfühlt. Fast so, als hätte ein Teil von dir schon immer gewusst, wie das geht. Du startest den Motor und während das Fahrzeug [musik] sanft zurück auf die Straße rollt, sitzt der ehemalige Fahrer neben dir, entspannt, aufmerksam, wach,

35:44 – vielleicht mit einem Stapel Karten auf dem Schoß oder dem Navi in der Hand. Und vielleicht bemerkst du, dass er jetzt noch hilfreicher ist als vorher, weil er sich auf all das konzentrieren [musik] kann, worin er wirklich gut ist. Überblick, Erfahrung, Einschätzung, Orientierung. Und manchmal sagt er etwas, ein Gedanke, eine Idee, eine Beobachtung. Und manchmal genießt er auch einfach die Aussicht. Und während die Straße [musik] sich vor dir entfaltet, kannst du spüren, wie angenehm diese neue Ordnung ist, wie selbstverständlich und natürlich.

36:30 – Und wie fahren erstaunlich leicht ist, dass die Hände von ganz alleine wissen, was sie zu tun haben, dass die Augen sehen, was sie schon immer gesehen haben, dass die Füße ganz genau wissen, wann sie Gas geben, wann sie bremsen und wann sie einfach rollen lassen dürfen. Und während sich die Straße vor dir entfaltet, [musik] immer Richtung Sonne, immer Richtung Horizont, entsteht möglicherweise dieses angenehme Gefühl, dass man manchmal [musik] erlebt, wenn man etwas sehr lange vorbereitet hat und plötzlich feststellt, dass man

37:16 – eigentlich schon so lange bereit [musik] war. Bereit zu fahren, bereit zu erleben, bereit herauszufinden, wohin die Reise geht. Und dir fällt auf, dass du gar nicht jede Kurve bewusst fahren musst. Der Körper fährt, die Augen sehen, die Hände lenken, die Aufmerksamkeit wandelt. Und während das alles geschieht, kannst du die Landschaft betrachten, die Farben des späten [musik] Nachmittags oder des frühen Abends, das Licht, den Himmel, vielleicht Erinnerungen, Vorfreude, vielleicht einfach diesen Moment und das Gefühl, unterwegs und sicher zu sein.

38:08 – Und ich kann mir gut vorstellen, dass sich mit dieser Vorstellung etwas in dir beginnt, sich neu zu organisieren. Ganz ohne Eile, [musik] ohne Druck, einfach dadurch, dass du diese innere Erfahrung machst. Die innere Erfahrung, dass du fahren [musik] kannst. Die innere Erfahrung, dass die Straße sich zeigt, während du sie fährst. Die innere Erfahrung, dass du nicht alles vorher wissen musst, um unterwegs [musik] zu sein. Und vielleicht bemerkst du irgendwo tief in dir, dass die schönsten Momente der Fahrt gar nichts mit dem Ziel zu tun haben. Vielleicht ist es der Blick in die Ferne, vielleicht ein Sonnenstrahl, der

38:54 – über das Armaturenbrett wandert. Vielleicht ein Gedanke, der plötzlich auftaucht. Vielleicht dieses Gefühl von Weite. Dieses Gefühl, dass du dir etwas erschaffen hast, das jetzt so richtig erlebt werden möchte. Und möglicherweise wird dir irgendwo tief in dir bewusst, wie viele Jahre du investiert hast, wie viel du gelernt hast, wie viele Entscheidungen du getroffen hast, wie viele Herausforderungen du gemeistert hast, wie viel Verantwortung du getragen hast, wie vieles davon funktioniert hat, wie vieles davon gelungen ist,

39:42 – wie vieles davon heute noch für dich arbeitet, ohne dass du selbst viel tun musst, während du hier sitzt, während du atmest, während du fährst, während du lebst. Und vielleicht [musik] entsteht genau daraus jetzt irgendwo tief in dir eine neue Art von Vertrauen. Ein Vertrauen, dass du gar [musik] nichts beweisen musst. Ein Vertrauen, das einfach da ist. So wie die Straße da ist. So wie dein Atem da ist. So wie der Navigator da ist auf dem Beifahrersitz. Und vielleicht fragst du dich irgendwann

40:28 – während der Fahrt gar nicht mehr, wohin die Straße führt, [musik] weil du so beschäftigt damit bist, sie zu genießen. Und während [musik] Kilometer um Kilometer unter euch vorbeiziehen, kann es sein, [musik] dass du etwas bemerkst, dass dir früher vielleicht gar nicht aufgefallen wäre. Das gute Fahrer [musik] nicht ständig lenken, nicht jede Sekunde korrigieren, nicht jede Kurve vorausberechnen, nicht jede mögliche [musik] Abzweigung analysieren. Manchmal halten sie einfach die Spur. Manchmal beschleunigen sie, manchmal bremsen sie. Manchmal tun sie für eine Weile fast gar nichts,

41:15 – außer aufmerksam zu bleiben. [musik] Und vielleicht liegt genau darin eine Form von Weisheit, die du schon immer in dir getragen hast. Das richtige Maß zu finden, [musik] nicht zu viel, nicht zu wenig, genauso, wie es für dich [musik] richtig ist. Und während du fährst, [musik] fällt dir auf, wie ruhig es geworden ist auf dem Beifahrersitz. Der ehemalige [musik] Fahrer sitzt dort entspannt, aufmerksam, wach. Und heute hat er einen viel [musik] besseren Job als früher. Er muss nicht mehr jede Kurve genau berechnen.

42:00 – Er muss nicht mehr jede Entscheidung [musik] treffen. Er muss nicht mehr alle Möglichkeiten durchdenken. Er muss nicht ständig [musik] arbeiten und sich nicht ständig absichern. Und genau deshalb sind [musik] seine Hinweise jetzt noch viel wertvoller geworden. Viel klarer, viel präziser, viel gelassener. Denn da, wo früher Zweifel [musik] waren, ist heute oft einfach ein guter Rat. Da, wo früher [musik] Druck und Zwang waren, ist heute Erfahrung und ein entspanntes Bauchgefühl, das immer und von ganz alleine genau das richtige Maß erkennt. Da, wo früher Kontrolle war, ist jetzt Orientierung.

42:48 – Und du bemerkst, wie gut ihm diese neue Aufgabe steht, wie gelassen er geworden ist, wie viel besser er seine Arbeit machen kann, seit er nicht [musik] mehr alles alleine tragen muss. Und vielleicht entsteht genau [musik] hier in dir ein tiefes Gefühl von Sicherheit. Die Sicherheit, dass nichts verschwunden ist. Die Sicherheit, [musik] dass nichts verloren gegangen ist. Die Sicherheit, dass [musik] all deine Fähigkeiten noch da sind und du dich von nichts trennen oder lösen musst. Deine Disziplin, deine Erfahrung, deine Wachsamkeit, deine Gewissenhaftigkeit, deine Intelligenz, deine Fähigkeit, Verantwortung [musik]

43:34 – zu übernehmen. Alles ist noch da. Und gleichzeitig entsteht [musik] irgendwo tief in dir die Erkenntnis, dass du diese Fähigkeiten nicht mehr in [musik] jeder freien Minute einsetzen musst. Ganz so wie ein Bergsteiger, der den Gipfel erreicht hat und irgendwann bemerkt, dass [musik] er aufhören darf zu klettern und jetzt die Aussicht genießen darf, durchatmen darf, [musik] weil der Kampf längst vorbei ist. Und vielleicht spürst du jetzt, wie gut es [musik] sich anfühlt, diesen Gedanken einmal ganz tief in dich hinein sinken zu lassen. Du hast dir Freiheit erschaffen und Freiheit möchte erlebt werden.

44:25 – Vielleicht wird dir bewusst, wie viele Dinge in deinem Leben bereits [musik] entstanden sind, weil du ihnen Raum gegeben hast, ohne dass viel Arbeit nötig war. Wie viele Lösungen schon entstanden [musik] sind, genau in dem Moment, dass du aufgehört hast, sie mit Gewalt erwirken zu wollen. Wie viele gute Erkenntnisse [musik] bereits entstanden sind, genau dann hast du aufgehört hast, nach ihnen zu suchen. Wie viele inspirierende Ideen schon [musik] entstanden sind, während eines Spaziergangs, unter der Dusche, im Urlaub oder an einem [musik] ganz gewöhnlichen Tag im Büro. Du musst nicht mehr all diese Momente

45:10 – bewusst wissen und erinnern, weil sich dein System jetzt von ganz alleine daran erinnert, wie es sich [musik] anfühlt, wenn die Dinge einfach aus dir selbst entstehen. Ideen, Entscheidungen, Begegnungen, Projekte, [musik] Lösungen, Leben, Erfolge, ganz von alleine, ohne dass du viel tust. Ganz so wie eine Pflanze wächst, ganz so wie ein Baum [musik] Früchte trägt, ganz so wie ein guter Gedanke auftaucht, wenn es im Kopf endlich still geworden ist. Und vielleicht beginnt genau hier etwas tief in dir aufzuatmen. [musik] Vielleicht entsteht Gelassenheit,

45:57 – vielleicht das Gefühl, am richtigen Ort zu sein, zur richtigen [musik] Zeit im richtigen Leben. Und vielleicht [musik] erkennst du heute auf tiefster Ebene etwas, dass dein rationaler Verstand lange übersehen hat, obwohl es schon lange da ist. Du hast dir Freiheit erschaffen und manchmal noch gelebt, als müsstest [musik] du um sie kämpfen. Du hast dir [musik] Sicherheit erschaffen und manchmal noch gelebt, als müsstest du dich ständig verteidigen. [musik]

46:44 – Du hast dir Möglichkeiten erschaffen und manchmal noch so gelebt, als wären sie Verpflichtungen. Und während du hier sitzt oder liegst und ruhst, [musik] während die Straße sich weiter von dir entfaltet darf, eine neue Wahrheit tief [musik] in dir ihren Platz finden. Du darfst dein Leben [musik] leben, statt es zu verwalten. Du darfst deinen Alltag erleben, ohne ihn zu kontrollieren. Du darfst deine Freiheit [musik] genießen, statt sie zu optimieren. Du darfst fahren,

47:31 – dein innerer Kompass darf dich wie von selbst führen. Dein innerer Navigator darf dich beraten, wann immer es hilfreich und wichtig ist. Und währenddessen darf [musik] das Leben sich ganz natürlich für dich entfalten. Ganz genauso, [musik] wie es für dich richtig ist. Und vielleicht fällt [musik] dir auf, dass du während dieser Reise gar nicht bewusst entschieden hast, wann genau [musik] du tiefer gehen möchtest. Und trotzdem bist du hier angekommen. Vielleicht erinnerst du dich auch [musik] nicht mehr ganz genau an jede einzelne Kurve dieser Fahrt und trotzdem

48:18 – bist du weitergekommen. Vielleicht gab es sogar Momente, in denen du meinen Worten gar nicht mehr zugehört hast, weil du beschäftigt warst mit eigenen Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen oder dem Folgen innerer Bilder und Regungen und dennoch hat dein Unterbewusstsein [musik] jedes einzelne Wort gehört, das für dich wichtig war. Ganz so, wie du auch im Alltag nicht jeden Herzschlag bewusst wahrnimmst und dein Herz trotzdem zuverlässig schlägt. Ganz so, [musik] wie du nicht jeden Atemzug bewusst steuerst und dein Körper trotzdem genau weiß, [musik] was zu tun ist. Ganz so,

49:04 – wie du nachts schläfst [musik] und am nächsten Morgen feststellst, dass Wunden heilen, Eindrücke [musik] verarbeitet wurden und manchmal sogar Lösungen aufgetaucht sind, die am Abend zuvor noch gar nicht sichtbar und klar waren. Und vermutlich ist das einer der Gründe, warum Veränderung auch leichter geschieht, als der Verstand zunächst glauben möchte. Weil die wichtigsten Prozesse oft ganz leise stattfinden, unterhalb der Gedanken, [musik] unterhalb der Anstrengung, unterhalb dessen, was überhaupt bewusst kontrolliert werden kann. Und möglicherweise bemerkst du bereits [musik] jetzt eine kleine Veränderung.

49:50 – Vielleicht ein Gefühl von Ruhe. Vielleicht mehr Platz [musik] in deinem Kopf. Mehr Weite im Brustkorb. Vielleicht einfach das Gefühl, dass etwas in dir endlich an seinen richtigen Platz gefunden hat. Und manchmal zeigen sich die größten [musik] Veränderungen ganz genauso. Ganz unspektakulär und selbstverständlich fast so, als wären sie schon immer da gewesen und als wärst du schon immer so gewesen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass du in den kommenden Stunden und Tagen immer wieder kleine Beweise dafür entdecken wirst, [musik] dass dein System bereits begonnen hat, sich neu auszurichten. Vielleicht in einer Situation, in der früher Druck entstanden wäre und

50:37 – plötzlich Gelassenheit da ist. Vielleicht in einem Moment, in dem früher Zweifel aufgetaucht wären und jetzt einfach ein guter Rat auftaucht in Form eines Geistesblitzes. Vielleicht in einem Augenblick, in dem du dich lebendig fühlst und in dem du bemerkst, dass du dein Leben gerade [musik] richtig erlebst, anstatt es zu kontrollieren. Und das ist genau [musik] das, was dich so gelassen und zufrieden macht. Und vielleicht bemerkst [musik] du es zunächst gar nicht, weil es ab sofort einfach ganz von alleine für dich geschieht, ganz so, [musik] als sei es schon immer so gewesen. Ganz so, als seist du in Wirklichkeit

51:21 – [musik] schon immer so gewesen. Bis du irgendwann innehältst, lächelst und [musik] denkst: "Interessant, das fühlt sich heute anders an." So bist du mehr als [musik] bereit, zurückzukehren in deinen restlichen Tag oder Abend. Und während du hier [musik] noch für einen kleinen Moment ausruhst, ordnet, sortiert und integriert dein Unterbewusstsein alles, was heute [musik] wichtig war. Ganz automatisch, mühelos so, wie der Körper weiß, wie eine Wunde heilt, so wie das Herz weiß, wie [musik] es schlägt, so wie der Atem weiß, wie er fließt. Und vielleicht bleibt von dieser ganzen Reise am Ende nur ein einziger Gedanke übrig.

52:02 – Ein Gedanke, der sich mit jedem Tag ein wenig richtiger anfühlt. [musik] Du darfst dein Leben leben, statt es zu verwalten. Und vielleicht wird dein Unterbewusstsein in den kommenden Stunden, Tagen und Wochen immer wieder Gelegenheit finden, dir [musik] genau das zu zeigen. Vielleicht in kleinen Momenten, vielleicht in großen, vielleicht genau dann, wenn du gar nicht bewusst dran denkst. Und vielleicht bemerkst du, wie an Stellen, an denen früher Druck entstanden wäre, plötzlich mehr Gelassenheit entsteht. Wie an Stellen, an denen früher Anspannung entstanden wäre, mehr Sicherheit entsteht. Wie an Stellen, an denen früher Zweifel aufgetaucht wären, jetzt einfach ein

52:45 – guter Rat auftaucht, in Form von einem Geistesblitz. Ganz ruhig, selbstverständlich [musik] und natürlich. Ganz so, als wär's schon immer so gewesen. Ganz so, als wärst du schon immer so gewesen. Und vielleicht bemerkst du auch, wie manche Dinge [musik] jetzt von ganz allein aus dir heraus entstehen wollen. Ideen, Lösungen, Entscheidungen, neue Möglichkeiten, Begegnungen, Leben. Und wie gut sich [musik] das anfühlt, dem Leben wieder etwas mehr zuzutrauen, während du dir selbst wieder etwas mehr zutraust. Ich werde in wenigen Momenten von eins bis fünf nach oben zählen und bei fünf angekommen, [musik] wirst du deine Augen

53:31 – öffnen, fit, frisch, wach, erholt und angenehm regeneriert, wie nach einem wirklich guten Mittagsschlaf. Ich beginne jetzt zu zählen. Eins. Puls und Blutdruck normalisieren sich jetzt und erreichen [musik] optimale Werte für deinen weiteren Tag und alles was heute noch vor dir liegt. Zwei, es kommt leichte Bewegung in Hände und Füße. Der Körper beginnt aufzutauchen aus der Trance, frisch, wach, präsent. Drei, du nimmst die Unterlage unter deinem Körper wahr, den Raum um dich herum, die Geräusche in der Umgebung und bringst neue Energie in jede einzelne [musik] Zelle. Vier, vielleicht möchtest du dich jetzt ein wenig recken und strecken,

54:12 – vielleicht tief durchatmen, vielleicht gähnen, seufzen, stöhnen, lächeln, ganz genauso. Fünf, du öffnest deine Augen. Willkommen zurück. Und wie gut fühlst du dich jetzt? Vielen Dank, dass du heute gemeinsam mit mir gereist bist. Wenn du spürst, dass es Zeit [musik] ist, deine ganz persönliche hypnotische Reise zu beginnen, findest du den Link zur individuellen Zusammenarbeit mit mir unten in der Infobox. Ich freue mich schon darauf, dich in einer der nächsten Hypnosen wieder begrüßen zu dürfen. Vergiss bitte nicht, diesen Kanal zu abonnieren, ganz egal, ob du auf Spotify, YouTube oder einer anderen Plattform zuhörst. Ich wünsche dir jetzt

54:57 – noch einen schönen Tag oder Abend. Bis bald.

Fragen zu dieser Folge

Was, wenn ich während der Hypnose weiter an Aufgaben denke?

Das ist in Ordnung. Lass Gedanken auftauchen, ohne ihnen zu folgen, und kehre freundlich zu Körper, Atem oder Stimme zurück.