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Kreativer Neustart: In 3 kleinen Schritten deine Blockade lösen

Kreativer Neustart: In 3 kleinen Schritten deine Blockade lösen

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In dieser Folge

Kreativer Neustart in drei Schritten: Akzeptieren, anders gestalten, einen Impuls aufgreifen

Du sitzt vor einem leeren Blatt und wechselst zwischen Vermeidung und dem Versuch, dich endlich zu zwingen. In dieser Folge teile ich drei Schritte, die mir einen anderen Zugang zu kreativen Blockaden eröffnet haben: die Blockade anerkennen, eine andere kreative Tätigkeit wählen und einen neuen Impuls möglichst konkret ausprobieren.

Wenn Schreiben gerade feststeckt, muss nicht jede Form von Kreativität verschlossen sein. Vielleicht kannst du etwas gestalten, anders kochen oder beim Spaziergang bewusst schauen. Es geht nicht um Ablenkung um jeden Preis, sondern darum, den schöpferischen Kontakt nicht auf die eine blockierte Aufgabe zu reduzieren. Wenn eine Idee auftaucht, darf sie eine erste Form bekommen, bevor du sie wieder vollständig zerdenkst.

Passend dazu: So kommt deine Kreativität wieder in Bewegung.

Worum es in dieser Folge wirklich geht

Der Kampf gegen eine Blockade kann selbst zum nächsten Leistungsprojekt werden. Diese Folge schlägt eine andere Reihenfolge vor: erst anerkennen, was gerade da ist, dann an einer zugänglicheren Stelle kreativ werden. So muss nicht sofort das wichtigste Vorhaben gelingen. Du darfst deinem schöpferischen Prozess über einen kleinen Umweg begegnen und einen neuen Gedanken aufnehmen, ohne daraus gleich eine große Verpflichtung zu machen.

Das nimmst du mit

  • Erkenne die Blockade an, ohne sie zusätzlich zu bekämpfen.
  • Wähle eine andere, gerade zugängliche kreative Tätigkeit.
  • Gib einem frischen Impuls zeitnah eine kleine konkrete Form.
Transkript der Folge lesen

Automatisch erzeugte deutsche YouTube-Untertitel. Der Quelltext wurde unverändert übernommen und nur in Absätze mit Zeitmarken gegliedert. Er ist nicht redaktionell geprüft und kann Erkennungsfehler enthalten. Die Zeitmarken beziehen sich auf die YouTube-Fassung.

Quelle: Originalvideo auf Nadjas YouTube-Kanal.

00:00 – Ich bin heute super kreativ. Ich kreiere jede Woche neue Hypnosen, Texte, Videos, Shorts und so weiter. Das war aber nicht immer so. Ich war nämlich tatsächlich für Dekaden meines Lebens übelst kreativ blockiert, bis ich folgendes verstanden und integriert habe. Und wahrscheinlich geht's dir gerade so, wie es mir vor ein paar Jahren dauernd ging. Du möchtest Video aufnehmen, texten, malen, schreiben, Musik machen, was auch immer, aber du kommst nicht in den Flow, du kommst nicht in die Pötte. Und jedes Mal machst du wieder die Erfahrung, ich sitze hier vor einem leerenblatt Papier, es passiert nichts. Und dann gehst du entweder in die

00:43 – komplette Vermeidung, sprich, du machst ganz andere Sachen, ja, du scrollst de am Handy, du guckst Netflix oder du versuchst dich weiter zu zwingen, kreativ zu sein, was dazu führt, dass du noch viel weniger kreativ bist, weil du dir einen riesigen Druck machst. So, das ist das Muster, dass wir heute gemeinsam auflösen ein für alle mal. Was dazu ganz [musik] wichtig zu verstehen ist, deine kreative Blockade. Die hat absolut nichts damit zu tun, dass du nicht kreativ genug bist. Dir hat auch nichts damit zu tun, dass du faul bist und dir Disziplin fehlt. Das sind alles

01:24 – Annahmen, die in deinem Verstand vorkommen, weil ein innerer Mechanismus in dir abläuft, der viel schneller ist als deine Ratio und den du nicht verstehen kannst. Und vermutlich ist es ja auch gerade so ein Trendthema. hast du schon von dem Nervensystem gehört und dass das Nervensystem Schutzprogramme [musik] installiert, um dich zu beschützen vor Verletzung, vor Überforderung, davor ausgelacht zu werden und so weiter und so fort. Und genau das passiert hier. Du hast vermutlich irgendwann mal die Erfahrung gemacht, dass es für dich destabilisierend sein kann, kreativ zu werden. Ja, [räuspern] vielleicht hat jemand deine Arbeit beurteilt, vielleicht hast du dich überfordert,

02:08 – vielleicht hattest du keinen Erfolg und deswegen hat dein Nervensystem eine Art Firewall in deinem System installiert, die die ganzen Pakete, ja, die ganzen kreativen Downloads nicht durchlässt. Und das ist das, was die eigentliche Blockade ist und was den Gedanken auslöst. Ich bin faul, ich brauche Disziplin und so weiter. Der erste Schritt darauszukommen ist es folgerechtig zu verstehen, dass die Gedanken, die du hast über die Blockade mit der eigentlichen Blockade gar nichts zu tun haben. Und je früher du aufhörst zu versuchen, diese Blockade mental zu lösen, desto schneller kommst du raus.

02:54 – Was ganz besonders wenig hilfreich ist zum Auflösen der Blockade ist es, wenn du dich auch noch zusätzlich blockierst, indem du aus dieser kreativen Blockade ein Problem machst. Und glaub mir, auch da war ich für viele, viele Jahre. Ja, du versuchst zwanghaft die kreative Blockade aufzulösen. Du denkst viel über die kreative Blockade nach. Du sagst dir, wäre ich doch nicht so kreativ blockiert. Na klar, dein Nervensystem, es krampft sich noch viel mehr zusammen. Das schützt dich noch viel mehr vor Überforderung, Erfolgsdruck und so fort. Und deswegen bist du noch viel weniger kreativ, desto mehr du dich über diese

03:34 – Blockade auflöst. Schritt 1 zum Lösen jeder kreativen Blockade ist daher auch ein bisschen kontraintuitiv. Und zwar ist der einfach akzeptiere, dass die Blockade da ist. Und das ist ein bisschen speziell, weil es leichter gesagt als getan ist. Glaub mir, ich verstehe das. Wenn du für Jahre kreativ blockiert bist, dann ist es super schwer, dich damit abzufinden. Es ist aber der wichtigste und entscheidendste Schritt, um sie aufzulösen, weil sobald du in so eine gewisse Akzeptanz gehst, ja, da ist eine Blockade da, ja, mein Nervensystem hat Angst, das dreht halt durch, desto mehr

04:22 – entsteht eine Öffnung und desto mehr entsteht auch ein weicher Zugang. zu deiner Kreativität. Ja, Kreativität, das ist eine sehr feminine Energie, das ist was sehr fließendes. Das können wir nicht erzwingen. Das heißt, du machst diese Worte automatisch auf, indem du sagst, okay, dann bin ich halb blockiert. Ist nicht so schlimm. Ja, ich verstehe. Ich habe mir über die letzten Jahre zu viel Druck gemacht. Ich habe mir vielleicht auch Druck gemacht beim Auflösen der Blockade und jetzt sehe ich einfach ein, ich bin kreativ blockiert und je schneller du das einfach akzeptierst, desto schneller kommst du da raus.

05:04 – Wenn du das schaffst, dich immer wieder dran zu erinnern, okay, es ist halt okay, blockiert zu sein. Es ist halt einfach so, ich bin jetzt halt einfach blockiert. Ich kann jetzt halt einfach gerade nicht meinen Roman schreiben, mein Video aufnehmen, meine Rede schreiben und so ein bisschen Entspannung reinkommt, ist ganz wichtig zu Schritt 2 zu gehen. Ja, auch da machen viele Menschen den Fehler. Sie kapitulieren vielleicht irgendwann akzeptieren ihre Blockade allein deswegen, weil so viel Druck da ist. Sie geben auf und so ging es mir auch. Ich wollte früher unbedingt Schriftstellerin werden und mich hat das

05:42 – so blockiert, dass ich irgendwann einfach aufgegeben habe. Durch dieses Aufgeben war dann aber nichts mehr in meinem Kopf, auf dass ich hinarbeiten konnte. Ja, ich hatte meinen Traum aufgegeben. Was sollte ich jetzt noch tun? Ich habe mich zwar nicht mehr über die kreative Blockade aufgeregt, ich war aber auch sonst nicht kreativ. Und wenn du [musik] auch sonst nicht kreativ bist, geht kein Tor auf. Das heißt, für einen Moment lässt du die Blockade los zu der Sache, die dich am meisten blockiert, ganz egal, was es bei dir ist. Und dann machst du das Wichtigste, Schritt zwei, du tust irgendetwas

06:21 – anderes, kreatives, um diese Pforte, die jetzt schon durch deine Akzeptanz der Blockade leicht geöffnet ist, noch weiter zu öffnen, dass da irgendwann wieder kreative Ideen durchkommen. Kreativität kommt dann, wenn du kreativ bist. Und die meisten Menschen sind nicht blockiert in allen [musik] Ausdrucksformen der Kreativität. Sie hängen nur an dem, was sie unbedingt umsetzen wollen. Das heißt, du lässt das, indem du blockiert bist und tust etwas anderes, kreatives. Ja, wenn du blockiert bist, was Schreiben angeht, versuchst mit malen. Wenn du blockiert bist, was malen angeht, versuchst mit tanzen. Wenn du blockiert bist, was Tanzen angeht, dann versuchst mit

07:02 – kochen, Gartenarbeit, whatever. Es ist schlussendlich vollkommen egal, was du tust. Wichtig ist, du tust etwas Kreatives, bei dem aber kein Leistungsdruck entsteht. Irgendwas kreatives, bei dem du gar keine Erwartungen an dich hast, darin irgendwie großartig oder toll zu sein. Einfach nur um dich [musik] wieder reinzu entspannen in so eine kreative Tätigkeit. Wir machen nämlich oft den Fehler, wenn wir die Kreativität aufgeben, die Blockade akzeptieren, dass wir dann alles tun, aber nichts Kreatives. Wir stopfen uns mit Infos voll. Wir gucken Netflix, wir schauen Videos, wir scrollen stundenlang am Handy. Kreativität braucht einen gewissen Raum. Es braucht

07:47 – Müßiggang. Ich würde sogar behaupten, manchmal braucht es Langeweile. Und wenn wir die ganze Zeit diesen Raum im Kopf füllen, wo Ideen aufploppen könnten mit Infos von außen, mit Podcast Videos und so fort, dann kommen da auch wieder keine kreativen Downloads durch. Ja, das heißt, das Wichtigste ist, du tust irgendwelche kreativen Dinge und wenn es nur spazieren gehen ist und währenddessen nicht in Gedanken so unterwegs sein, sondern vielleicht Steine sammeln, Blumen anschauen, was was auch immer den Spaziergang so ein bisschen kreativer machen kann und dann wird es nicht sehr lange dauern, wenn du Schritt 1 Akzeptanz der

08:29 – Blockade und Schritt 2 Raum für Kreativität geschaffen hast. bis eine kreative Idee kommt aus dem Nichts für das, was du eigentlich tun wolltest. Jetzt ist die Herausforderung im richtigen Moment zu handeln, weil in dem Moment, das kennst du schon, wo dieses Flattern kommt, dieses fast verliebt sein in eine neue Idee, da hat ich die Muse geküsst. Das heißt, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt ist umzusetzen oder möglichst bald umzusetzen, weil das ist auch wieder das fiese an der Kreativität. Die Idee, die du dann hast, die wird sich morgen nicht mehr frisch anfühlen. Wenn du über sie

09:07 – nachdenkst, wird sie dir übermorgen wie eine Scheiß Idee vorkommen und den Tag drauf wird du irgendwann verblassen wie ein Traum, an den du dich gar nicht mehr richtig erinnern kannst und dann bist du wieder ganz am Anfang, machst dich fertig, fängst wieder an gegen deine Blockade zu kämpfen und du musst eigentlich noch mal von vorne anfangen. Deshalb das Wichtigste, wenn die Kreativität kommt, ja, vielleicht beim Duschen, vielleicht beim Einkaufen, wenn du an was anderes denkst, [musik] dann schau, dass du möglichst schnell sie verwirklichst und mach das vielleicht nur 10 Minuten, mach das vielleicht nur eine Stunde. Hör auf,

09:40 – wenn du dir Druck machst, ja? Es ist irgendwas entstanden, mit dem du am nächsten Tag weitermachen kannst und weiter und weiter und das wird [musik] dann diese kreative Öffnung in dir befördern. Ich vergleich Kreativität auch immer gern mit einer Katze, weißt du? Die kommt nicht dann, wenn du sie streicheln möchtest, sondern die kommt dann, wenn sie, wenn sie das möchte, ja, wenn sie zu dir kommen möchte, oft dann, wenn du was anderes tust und dann ist wirklich das Geheimnis so schnell wie möglich diesem kreativen Impuls nachzugehen und der wird dann auch plastischer, der bleibt greifbarer, wenn

10:13 – du dich mit ihm beschäftigst. Ja, und wenn du nach dem ersten Impuls nur 5 Minuten was machst, egal, du hältst diese Idee am Leben und du sorgst nicht für einen Ideenstau. Das kenne ich nämlich auch. Wenn du blockiert bist und aber zu viele Ideen hast, die du nicht umsetzt, dann wirst du irgendwann nervös, dann blockiert dich das noch viel mehr und dann noch mal darfst du wieder von vorne anfangen. Mit Schritt Nummer 1. Wenn du merkst, bei mir geht's jetzt aber gar nicht drum, dass ich Angst habe, mich hinzusetzen, hey, ich mache genug kreatives. Bei mir [musik]

10:45 – geht's darum, dass ich Angst habe, das kreative, was ich tue, mit der Welt zu teilen. Ich habe Angst, mich sichtbar zu machen, weil ich so sehr an mir zweifel. Dann guck auch unbedingt als nächstes dieses Video, da gehe ich noch mal tiefer darauf ein. Und wenn du sagst, hey, ich habe genug Kreativitätstipps, ich möchte keine Tipps mehr, sondern ich möchte wirklich in eine Umsetzung kommen, ich möchte die Blockade ein für alle mal lösen. Ich möchte mich tief beschäftigen mit meinem kreativen Ausdruck. Dann klick auch gerne irgendwann wo in die Infobox und erfahr, welche Möglichkeiten es gibt, mit mir

11:17 – zusammen zu arbeiten mit hypnotischen Coaching. Hey, das war's heute von mir. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei diesen drei Schritten beim Weg zurück in deine Kreativität. Und ich freue mich schon aufs nächste Video. Mach's gut.

Fragen zu dieser Folge

Welche drei Schritte stellt die Folge vor?

Die Blockade anerkennen, auf andere Weise kreativ werden und einen auftauchenden Impuls praktisch ausprobieren.

Ist Akzeptanz nicht einfach Aufgeben?

Hier bedeutet sie, den zusätzlichen Kampf gegen den aktuellen Zustand zu unterbrechen. Dein kreativer Wunsch darf trotzdem bleiben.

Was, wenn danach noch keine Idee kommt?

Dann ist das kein Scheitern. Die Schritte sind Angebote, keine Garantie. Prüfe auch, ob dir gerade Erholung oder bessere Rahmenbedingungen fehlen.