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Überfordert vom spirituellen Erwachen? So beruhigst du dein Nervensystem | Havening, Atem, Erdung
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In dieser Folge
Nach intensiven Erfahrungen wieder im Hier und Jetzt ankommen
Wenn dir nach einer intensiven inneren Erfahrung gerade alles zu viel ist, brauchst du vielleicht keine weitere Deutung. Diese angeleitete Übung richtet die Aufmerksamkeit auf etwas Konkretes: die Füße am Boden, einen Punkt im Raum, den Atem und eine sanfte Berührung, wenn sie sich für dich angenehm anfühlt.
Ich führe dich durch Elemente von Selbst-Havening, Atemwahrnehmung und Erdung. Dabei musst du nicht in eine tiefe Trance gehen. Die Übung ist eine freiwillige Einladung, keine Behandlung einer psychischen Krise und keine Zusage, dass sich dein Nervensystem dadurch reguliert. Du kannst einzelne Schritte auslassen, die Augen offen halten oder die Aufnahme beenden.
Passend dazu: Spirituelle Notlage — Wenn Erwachen zur Krise wird.
Worum es in dieser Folge wirklich geht
Hier geht es nicht darum, tiefer in eine außergewöhnliche Erfahrung einzusteigen. Die Aufmerksamkeit wandert zurück zu deiner Umgebung und zu einfachen Wahrnehmungen im gegenwärtigen Moment. Du entscheidest, ob Atem, Berührung oder ein Blick in den Raum gerade hilfreich sind. Wenn dich eine Übung stärker belastet, hör auf. Anhaltende Desorientierung oder starke psychische Belastung gehören in fachliche Begleitung, nicht allein in eine Audioanleitung.
Das nimmst du mit
- Orientiere dich zunächst an Boden und sichtbarer Umgebung.
- Wähle Berührung und Atemanleitungen nur, wenn sie angenehm sind.
- Erkenne die Grenze zwischen einer Alltagsübung und notwendiger fachlicher Hilfe.
Transkript der Folge lesen
Automatisch erzeugte deutsche YouTube-Untertitel. Der Quelltext wurde unverändert übernommen und nur in Absätze mit Zeitmarken gegliedert. Er ist nicht redaktionell geprüft und kann Erkennungsfehler enthalten. Die Zeitmarken beziehen sich auf die YouTube-Fassung.
Quelle: Originalvideo auf Nadjas YouTube-Kanal.
00:00 – Manchmal gibt's diese Momente im Alltag, wo einfach alles zu viel wird, wo du dich überwältigt fühlst, überfordert, wo du Angst verspürst oder Stress. Wir machen heute gemeinsam so eine kleine Übung, die dich wieder zurückbringt in deinen Körper und die dir sanfte, schnelle erste Hilfe gibt für dein Nervensystem. Du musst hier nichts richtig machen, sondern einfach nur mitkommen. Los geht's. Bevor wir starten, hier die Einladung, mach's gerne wie ich und hol dir eine Kuscheldecke oder einfach nur so ein Tuch, dass du dir so ein bisschen überwerfen kannst. Und dann stell deine
00:46 – Füße einmal ganz flach und satt auf den Boden. Nimm Kontakt zur Erde auf. Und dann schau mal jetzt nicht in den Bildschirm, sondern so ein bisschen über deinen Bildschirm hinweg und such dir einen Punkt, auf den du gucken kannst, der sich nicht bewegt. Vielleicht ist da eine Pflanze oder eine Erhebung an der Oberfläche in der Wand und du widerstrebst diesem Impuls jetzt in eine Trance zu gehen. Du bleibst ganz hier, du guckst einfach auf den Punkt. und spürst auch die Füße auf dem Boden. Hörst meine Stimme und spürst,
01:33 – wie der Atem durch den Körper fließt. Und das ist schon die erste Möglichkeit, um zurückzukommen in den Körper. Einfach nur die Füße spüren, einen Punkt anschauen, der sich nicht bewegt. Dem Atem folgen, nur das. Und dann guck mal, wo deine Hände zur Ruhe kommen wollen. Was fühlt sich gut an? Fühlt sich das gut an, wenn du die Hände geöffnet auf die Oberschenkel legst oder wenn die Handflächen die Oberschenkel berühren?
02:19 – Oder merkst du, ich fühle mich so unsicher, ich fühle mich so ungeerdet, dass ich noch mehr brauche, da noch mal die Einladung, die Arme zu halten, wenn sich das jetzt am besten anfühlt? Und wenn der Impuls kommt, die Augen zu schließen, kannst du das machen. Aber du kannst die Augen heute auch gerne geöffnet lassen. Einfach hier bleiben, den Atem beobachten. Mal spüren, wie tief, wie flach atme ich jetzt. kommt der Atem vielleicht jetzt schon zur Ruhe. Nur dadurch, dass ich ihn
03:06 – beobachte. Und wenn du die Augen geschlossen hast, dann öffne sie jetzt für einen kurzen Moment und schau wieder zu mir. Ich will dir nämlich etwas zeigen. Wir beginnen jetzt mit so einem ganz kleinen Haven Flow und dazu darfst du beginnen, deine Arme auszustreichen von den Schultern bis zu den Fingerspitzen. Und guck auch mal, was du magst. Manche Menschen mögen sehr sanfte Berührungen oder vielleicht bist du wie
03:52 – ich und magst das dich ein bisschen fester zu berühren. Vielleicht kann es auch mal gut sein, die Richtung zu wechseln, den anderen Arm nach oben zu nehmen. Schauen, ob sich das gut anfühlt. Für mich fühlt sich das gerade nicht gut an. Ich bleib bei einer Richtung. Und dann als nächstes, wenn du fertig bist, beginne auch einmal damit, dein Gesicht auszustreichen. Vielleicht von den Wangen bis über die Schlüsselbeine oder aber es fühlt sich gut an, einfach nur die Wangen zu streicheln. H vielleicht auch hier die Augen zu
04:40 – schließen. Vielleicht geht's dir wie mir und es kommt ein Gänen. Dann lass dieses gerännen zu und dann wechsel mal ab zwischen Gesicht und Armen und guck auch mal, kann ich dieses Gänen so ein bisschen provozieren, indem ich den Kiefer aushänge und ist mir erlaube. Jedes Mal, wenn du gähnst, dann ist das eine Einladung für dein Nervensystem, etwas stressiges, schweres, altes loszulassen. Und währenddessen
05:26 – streichelst du weiter, hörst meine Stimme, spürst den Atem, bleibst im Körper, bist ganz hier wunderschön. Und wenn sich das sicher und gut anfühlt, dann kannst du jetzt auch dem Impuls folgen, die Augen wieder zu schließen, weiter zu machen mit dem sanften Streicheln oder aber, wenn du genug hast mit dem Streicheln, dann lässt du die Arme, Hände wieder da zur Ruhe kommen, wo es sich gut anfühlt. Und während du hier eintauchst, bleibst du ganz präsent in deinem Körper, spürst weiterhin die Füße auf dem Boden, spürst den Atem in deinem
06:11 – Körper, hörst den Klang meiner Stämme und ich frage mich, was aus deiner Vorstellung kommt, wenn ich dich dazu einlade an einen sicheren Ort zu gehen, den sichersten Ort, den es für dich überhaupt gibt. Vielleicht ein Ort in der Natur, ein Ort, wo du dich in der Vergangenheit sicher gefühlt hast, ein Ort aus deiner Fantasie. Lass das Bild von diesem Ort jetzt entstehen vor deinem inneren Auge und nimm wahr in deinem Körper, wie
06:59 – fühlt der Körper sich an diesem sicheren Ort? Was siehst du an diesem Ort? Wer ist bei dir? Und ist dieser sichere Ort vielleicht auch verknüpft mit einem vertrauten Duft? kannst du denen jetzt
07:55 – wahrnehmen. Und kannst du all die Qualitäten dieses sicheren Ortes vor deinem inneren Auge wahrnehmen und gleichzeitig ganz hier bleiben im Körper. mit den Füßen auf dem Boden und beim Fluss deines Atems. Ganz genauso. Und dann hörst du, wie aus diesem sicheren Ort auch eine Melodie kommt. Die erste Melodie, die dir ins Bewusstsein kommt. Vielleicht ein Lied oder eine
08:43 – Melodie, die du noch nie gehört hast. Und dann beginne sanft damit, dich hört ja keiner, dir selbst diese Melodie vorzusummen. Und noch ein wenig länger dies Melodie für den Körper summen, sie im Körper spüren.
09:44 – an. Wunderschön. Dann das Summen loslassen und wenn du magst, öffnest du jetzt wieder die Augen. Und wenn sich das gut anfühlt, dann lässt du sie geschlossen. Nimmst noch einmal ganz fein wahr. Wo spürst du jetzt den Atem? Mehr im Bauch oder mehr in der Brust? Mehr tief oder flach. Es gibt keinen Grund etwas zu verändern. Du beobachtest einfach, wie
10:30 – du jetzt atmest, ob du mehr ein oder mehr ausatmest. Und dann lege einmal beide Hände auf den Bauch. Zuerst die linke und dann die rechte. Für ein paar Momente atmest du einfach ganz bewusst in den Bauch, sodass die Bauchdecke sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen sanft in sich zusammenfällt, ohne zu pressen. Man nennt die Bauchatmung, auch
11:17 – die Vollatmung, welche der Körper am meisten Sauerstoff [Musik] bekommt. Wenn der Körper viel Sauerstoff bekommt, werden all deine Zellen gut versorgt. Wenn all deine Zellen gut versorgt sind mit Sauerstoff, fühlt das Nervensystem sicher. Kann damit beginnen, den Geist zu [Musik] beruhigen. Wunderschön. Dann löse die Hände sanft vom Bauch und lege sie aufs Herz. Zuerst die linke und dann die rechte. Und vielleicht spürst du, wie das Herz sich so ein bisschen anhebt, sich in deine Hand
12:02 – schmiegt, der Atem jetzt mehr spürbar ist im Brustkorb. Und dann, wenn du magst, bevor wir hier zurückkehren, sprich mir gerne nach, laut oder leise. Ich bin sicher, ich bin hier. Ich bin für mich da. Ich achte gut auf
12:50 – mich und dann beginne damit die Hände sanft vom Herz zu lösen und sie einmal paar ein paar mal kräftig aneinander zu reiben. Ich bin lebendig. Ich bin sicher in meinem Leben. Und dann kannst du jetzt die erwärmten Handflächen noch einmal auf deine Wangen legen. So schön. Vielleicht den Kopf schwer stützen. In deine Hände noch mal ausatmen. Vielleicht noch mal gehen. Hände ausgleiten lassen in den Schoß. Und dann auch einmal den Kopf hängen
13:38 – lassen, Schultern hängen lassen, Kiefer noch mal ganz bewusst lösen, dich ganz weich machen. Wunderschön. Und dann einmal ganz kräftig, um noch mehr zu lösen, durch deine Lippen schnauben. So wie ein Pferd. Einatmen und dann schnaubend ausatmen. Wunderschön. Noch einmal. Und noch ein letztes Mal.
14:23 – Kopf aufrichten, Augen öffnen, wieder ganz hier ankommen. Und wenn du möchtest auch mal nachspüren, wie fühle ich mich jetzt? Ich hoffe besser als vorher. Wenn dir das jetzt gut getan hat und du dir mehr solcher intuitiver Achtsamkeitsflows von mir wünscht, gib diesem Video gerne deinen Like. Und wenn du dir gerade unsicher bist, Mensch, befinde ich mich gerade in einem spirituellen Erwachen oder erlebe ich vielleicht wirklich gerade eine tiefgreifende spirituelle Krise? Schau als nächstes unbedingt dieses Video, um Klarheit zu finden. Ich wünsche dir jetzt alles Gute auf deinem Weg und dass
15:09 – dieser Tag ganz wundervoll für dich weitergeht. Bis bald.
Fragen zu dieser Folge
Ist diese Aufnahme eine tiefe Hypnose?
Sie ist als angeleitete Übung zur Orientierung gestaltet. Du kannst mit offenen Augen und wach bei deiner Umgebung bleiben.
Muss ich die Selbst-Havening-Berührungen ausführen?
Nein. Berührung ist optional. Du kannst diesen Teil auslassen und dich stattdessen an deiner Umgebung orientieren.
Kann ich damit eine spirituelle oder psychische Krise allein bewältigen?
Darauf solltest du dich nicht verlassen. Bei starker oder anhaltender Belastung brauchst du qualifizierte Unterstützung; die Aufnahme ersetzt keine Krisenhilfe.